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Aerzener Maschinenfabrik feiert Jubiläum

Die Werkfeuerwehr schützt seit 60 Jahren

Aerzen (sbr). Im Gegensatz zu manch anderen, nicht mehr ganz faltenfreien 60-jährigen Prominenten präsentiert sich die Werkfeuerwehr der Aerzener Maschinenfabrik im 60. Jahr ihres Bestehens jung, aktiv und einsatzbereit. „Keine Feuerwehr der Welt ist schneller vor Ort, als die eigene und so konnte das Unternehmen dank der Werkfeuerwehr bisher vor Katastrophen bewahrt werden“, erklärte Klaus-Hasso Heller, geschäftsführender Gesellschafter der Aerzener Maschinenfabrik, anlässlich der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des werksinternen Brandschutzes. Sehr gute Noten in Sachen Ausbildungsstand, Ausrüstung und Einsatzbereitschaft bescheinigte Siebelt Ubben von der Polizeidirektion Göttingen als oberster Dienstherr der Werkfeuerwehren den AM-Brandschützern unter Werkbrandmeister Wolfgang Hiddemann und seinem Stellvertreter Helmut Dreyer. „Bei der Aerzener Maschinenfabrik wird die Eigeninitiative in Sachen Schutz seit 60 Jahre kontinuierlich verfolgt. Familie Heller, Sie können stolz sein!“, sagte Ubben in seinem Grußwort. Bürgermeister Bernhard Wagner betonte, „die Werkfeuerwehr der Aerzener Maschinenfabrik trägt zur Entlastung der Gemeinde bei, weil sie den Schutz des Unternehmens selbst in die Hand nimmt und darüber hinaus die Wehren innerhalb der Gemeinde unterstützt“, erläutert der Bürgermeister. Sein Dank galt dem Wohlwollen der Geschäftsführung in Bezug auf die Freistellung der freiwilligen Brandschützer vom Arbeitsplatz im Einsatz- oder Alarmfall.

veröffentlicht am 03.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:21 Uhr

Ortsbürgermeister Hartwig Bursie betonte die Unerlässlichkeit einer schlagkräftigen Wehr für das Aerzener Unternehmen. Gemeindebrandmeister Eckhard Bode dankte für die Unterstützung bei Einsätzen innerhalb und außerhalb des Gemeindegebietes. Auch der ehemalige Werkbrandmeister Heinrich Alisch ergriff das Wort und erinnerte an die Anfänge der Werkfeuerwehr vor 60 Jahren: „Wir haben im Blaumann angefangen. Wie sich der Brandschutz entwickelt hat, kann man heute anhand der modernen Ausrüstung eindrucksvoll nachvollziehen. Ich bereue nicht, 60 Jahre im Dienst der Werkfeuerwehr gestanden zu haben“, meinte Heinrich Alisch, der neben Heinz Liehr für 60 Jahre und Helmut Schlie für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr von Gemeindebrandmeister Eckhard Bode ausgezeichnet wurde. Jörg Spatz erhielt das niedersächsische Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.



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