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Die Wasserretter aus Coppenbrügge und Salzhemmendorf

COPPENBRÜGGE. Im Rahmen des Zentralen Wasserrettungsdienstes der DLRG sichern auch diesen Sommer, der bereits überdurchschnittlich warm war, mehr als 2000 ehrenamtliche Rettungsschwimmer die Strände an Nord- und Ostsee ab.

veröffentlicht am 22.08.2019 um 00:00 Uhr

Auch die Rettungsschwimmer der DLRG-Ortsgruppen Coppenbrügge und Salzhemmendorf nehmen in Eckernförde am Wasserrettungsdienst teil. So bewachten zunächst vier Mitglieder vom 20. bis 27. Juli den Eckernförder Strand. Anschließend wurden sie von acht Mitgliedern abgelöst, die bis zum 10. August auf dem knapp vier Kilometer langen Strand, der über fünf Wachstationen verfügt, täglich von 9 bis 18 Uhr für die Sicherheit der Badegäste sorgen. Um im Ernstfall kompetent Hilfe leisten zu können, sind die Rettungsschwimmer zusätzlich als Sanitäter, Sprechfunker oder Bootsführer ausgebildet. Geleitet wird der Einsatz wie jedes Jahr von Wachführer Marcel Ende. In dieser Zeit haben die ehrenamtlichen Rettungssschwimmer 100-mal Erste Hilfe geleistet und sechs Personen auf Kleinschwimmmitteln, die das Ufer nicht mehr aus eigener Kraft erreichen konnten, gerettet. Neben dem täglichen Wachdienst stehen das Kennenlernen untereinander, das Aufbauen neuer Freundschaften und die gemeinsamen Aktivitäten im Vordergrund. Doch obwohl die Rettungsschwimmer in den vergangenen Jahren keine schweren Vorfälle erlebt haben, sind sie sich einig: Aufgrund der abnehmenden Schwimmfähigkeit der Bevölkerung und der zunehmenden Bäderschließungen müssen sie jederzeit mit dem Ernstfall rechnen.

Am Bay Watching an der Eckernförder Bucht beteiligen sich auch DLRG-Mädels aus Salzhemmendorf und Coppenbrügge. Foto: Kristina Mey/PR


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