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Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege erläutert die Details zur Freilichtbühne

Die Waldbühne wird der „Knaller“

HAMELN. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege mit mehr als 100 Anwesenden wurden Werner Sattler als Präsident, Volker Sterner als Schriftführer und Michael Walter als Kassenwart einstimmig wiedergewählt.

veröffentlicht am 02.04.2019 um 12:02 Uhr

Die Tiunegels aus Tündern sorgten mit Gitarre, Akkordeon und Gesang für musikalische Begleitung. Oberbürgermeister Claudio Griese überbrachte die Grußworte. Griese erwähnte lobend die Erneuerung des Knochenhauereckes und bezeichnete diesen Platz als Perle an der Weser. „Hier kann man zwischen Hameln und Tündern die Ruhe hervorragend genießen und vom Alltag abschalten“, schwärmte er. Griese ist überzeugt, dass die für sehr viel Geld geplante Waldbühne am Klütturm mit Ausdauer und Engagement bestens gelingen wird.

Von 18 zu ehrenden Personen waren acht anwesend, und das waren nicht nur Mitglieder mit 10-jähriger, sondern auch mit sage und schreibe 60-jähriger Mitgliedschaft. Folgende Personen konnten ihre Urkunde entgegennehmen: Thorsten Sander (10 J.), Beate Mehren (25 J.), Bernfried Weber (40 J.), Otto Baukmeier und Wilhelm Berger (50 J.), Karl-Heinz Lege (55 J.) sowie Horst-Dieter Bieri und Herbert Krüger (60 J.).

Werner Sattler begann seinen Geschäftsbericht mit dem Dank an die Sponsoren, vor allem den Bürgern, die an der Aktion „Bürger spenden Bänke“ zahlreich teilgenommen haben, sodass die Produktion zurzeit nicht hinterherkommt. „Wir haben viel erreicht“, so Sattler, „was die Zahl der Mitglieder von 420 Personen beweist“. Volker Sterner berichtete von der 313. Wanderung, bei der die Grenzen der Rattenfängerstadt abgewandert werden. Gestartet wird am Hefe-Hof in Hameln. In diesem Jahr findet die Wanderung am 29. September statt. Vor 25 Jahren haben sich Frauen das Recht erstritten, bei der Grenzbeziehung mitwandern zu dürfen.

Kalle Schmidt stellte seinen Bericht zur Heimatpflege mit einer Powerpointpräsentation vor und bezeichnete die geplante Waldbühne mit 400 Plätzen als den „Knaller“. Die Leitung haben Werner Sattler, Jens Kursawe und Michael Walter inne. Sehr detailliert ging er auf die einzelnen Projekte ein, die in der Zeit von 1964 bis 2018 finanziell unterstützt wurden. Das reicht vom Glockenspiel im Jahr 1964 mit 23 000 DM über das Rattenfänger Relief 1991 mit 30 000 DM bis hin zum Knochenhauereck mit 2800 Euro.

Den Kassenbericht stellte Michael Walter vor. Jens Kur-sawe erläuterte Einzelheiten zu dem Projekt der Waldbühne am Klütturm. „Der Bau wird im Frühjahr 2020 beginnen, wenn Ende 2019 alle Genehmigungen auf dem Tisch liegen. Das Objekt wird in Sandstein erstellt, moderner als die Hochzeitshausterrasse. Wir planen ein Bistro, Leerrohre im Boden, und Lautsprecher und Licht werden temporär aufgebaut. Das Sicherheitskonzept mit Fluchtwegen und Brandschutz steht ebenso wie das Konzept für die Sanitäreinrichtungen, am Parksystem wird gearbeitet. Um Kosten zu sparen, werden die Hamelner Bürger aufgefordert, sich durch Eigenleistungen an dem Bau zu beteiligen.“



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