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Kleinenbremen hat sich nach drei Jahren endgültig vom Thema "Skaterbahn" verabschiedet

Die Suche nach einem Bolzplatz geht weiter

Kleinenbremen (ly). Sinneswandel in Kleinenbremen: Von dem Vorhaben, im Dorf eine Skaterbahn für Kinder und Jugendliche zu errichten, hat sich der Bezirksausschuss nach drei Jahren wohl endgültig verabschiedet. Weiter geht die Suche nach einem Bolzplatz. "Die Skaterbahn ist von der Zeit überholt worden", so Rainer von Marcholewski, Vorsitzender des Ortsgremiums, nach dessen jüngster Sitzung. Mit anderen Worten: Skaten ist "out".

veröffentlicht am 11.10.2006 um 00:00 Uhr

Skaten ist "out", Bolzen "in": Während das Thema Skaterbahn jetz

Dafür ist Bolzen "in", umso mehr seit der erfolgreichen Fußball-WM. Auf der Suche nach einem Bolzplatz für den Kleinenbremer und Wülpker Nachwuchs hat sich allerdings eine Hoffnung zerschlagen: Ein Gelände am Alten Schulweg nahe der Bäckerei Schäfer, nach einem früheren Beschluss des Ausschusses dafür vorgesehen, steht nicht mehr zur Verfügung. "Das Privatgrundstück wird zwischenzeitlich anders genutzt", berichtet von Marcholewski. Als Alternative gilt nunmehr eine Kooperation mit der Gotteshütte. Ob der Bolzplatz des Jugendhofes für eine Mitbenutzung infrage kommt, soll in Gesprächen geklärt werden. Erst ins Abseits geraten und schließlich ganz vom Spielplan verschwunden ist dagegen die Skaterbahn. Vorausgegangen war eine ermüdende und schließlich erfolglose Standortsuche, die im Herbst 2003 begonnen hatte. Anfangs war der Parkplatz des Besucherbergwerks im Gespräch, dann die anliegende Wiese, schließlich ein Gelände am Lokschuppen und zwischendurch auch mal der Sportplatz, zuletzt die Fläche unterm Brecherturm. Geworden ist aus alledem nichts. Damit sehen sich wieder einmal Kritiker bestätigt, die bemängeln, dass in Kleinenbremen und Wülpke für Jugendliche tote Hose herrsche.

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