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Rumoren um "Schwarzmarkt" bei Eintrittskarten am Lesertelefon - aber da ist nichts dran...

Die Suche nach der Erbswurst ist beendet

Rinteln (ur). Ein Defizit in der sozialen beziehungsweise seelsorgerischen Arbeit erkannte Elke Decher aus Rinteln jetztüber einen Fall aus ihrem Bekanntenkreis: "In einer dringenden menschlichen Notlage suchte jemand Hilfe bei einer Rintelner Kirchengemeinde und machte die Erfahrung, dass niemand erreichbar war." Auch Anrufe bei einer anderen Gemeinde brachten leider nur dasselbe Ergebnis: "Da hilft es dem Betroffenen nicht, wenn erüber den Anrufbeantworter hört, dass erst in zwei Stunden wieder jemand erreichbar ist." Sie habe Verständnis für die personelle Situation von Gemeinden und Beratungsstellen, frage sich aber, warum nicht wenigstens ein Hinweis auf andere Hilfsangebote etwa bei der Telefonseelsorge gegeben würde: "Sicher müsste man aber auch mehr Ehrenamtliche gewinnen, damit in so einem Notfall jemand erreichbar ist." Wissen Sie, wie man das Problem vielleicht lösen könnte?

veröffentlicht am 05.09.2007 um 00:00 Uhr

"Langenhausen" statt "Langenholzhausen": Eine möglichst rasche K

Mächte des schwarzen Markts am Werke sieht Ute Dinger offenbar beim Kartenvorverkauf für unsere Veranstaltungsreihe "Nachtausgabe": Sie habe sich bereits eine Woche nach Veröffentlichung der nächsten Veranstaltung um Plätze in der Volksbank bemüht, aber es war schon alles ausverkauft: "Dabei waren es doch noch zwei Wochen bis zum Termin!" Ob die Karten eventuell für "gute Kunden" reserviert würden, "wie früher in der DDR mit den Apfelsinen!" Nehmen Sie es sportlich, Frau Dinger: Wer zuerst kommt, mahlt eben zuerst. Nicht genannt werden möchte eine ältere Dame aus der Bäckerstraße - und ausnahmsweise erfüllen wir in diesem Fall ihre Bitte um Anonymität: "In der weiteren Nachbarschaft sind Leute mit Hund zugezogen, und seitdem wird der Gehweg vor meinem Haus regelmäßig als Hundeklo missbraucht. Ich weiß mir da kaum noch zu helfen und bitte darum, mal wieder an die Halter zu appellieren, ihren Hund besser zu erziehen oder gegebenenfalls selbst die Häufchen zu beseitigen, da mir das sehr schwer fällt." Auf die Wochenendglosse "Anjola und Erbswurst" fragten mehrere Leser ebenfalls nach diesen althergebrachten Spezialitäten - fündig wurden wir durch einen Hinweis von Marie Lemke aus der Ost-Contrescarpe: "Wir haben uns auch schon gefragt, warum es das nicht mehr gibt, und entdeckten die Erbswurst dann wieder beim Extra-Markt im Suppenregal in den Sorten Grün und Gelb mit Speck." Es gibt ihn also noch, diesen schnellen Snack - wohl auch in anderen Märkten. Einen Tipp zum Suchen haben wir ja jetzt: Vielen Dank. Fehlt nur noch die Anjola-Limonade in der Ananasflasche... Am Weserangerbad entdeckte Erwin Ulbrich aus Engern auf der dort aufgestellten Radwanderkarte den Ortsnamen "Langenhausen" im Kalletal. "Wahrscheinlich wird sich deshalb kein Radwanderer verfahren, aber etwas blamabel ist es doch, wenn bei so einem Service für Touristen in unserer näheren Heimat der Ortsname Langenholzhausen so fehlerhaft dargestellt wird." Er wünscht sich daher eine rasche Korrektur. Aus der Seele gesprochen hat das Montags-Frühstücksei zur allzu laxen richterlichen Behandlung von Gewalttaten an Obdachlosen unseren Lesern Walter Sperlich und Manfred Friedrich aus Rinteln: "Der Gedanke, dass so etwas am Ende ungesühnt bleibt, ist eigentlich unerträglich." Als Anlieger des Marktplatzesärgert sich Michael Alter zunehmend darüber, dass die Reinigung des Platzes und der Fußgängerzone nach Stadtfesten und anderen Aktivitäten immer später erfolgt: "Früher kam man Montagmorgen in den Laden und alles war schon gesäubert - heute zieht sich das mitunter bis zum Dienstagnachmittag hin." Man könne anhand der Hinterlassenschaften sehr genau erkennen, wo Getränkebuden und Imbissstände waren: "Das schreckt Besucher ab und ist nicht gerade eine gute Visitenkarte für die Stadt", gibt er vor dem nächsten Großereignis des Ökomarkts am kommenden Wochenende zu bedenken.



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