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Letzte Kinderfeier des Jahres in der Johanneskapelle am vierten Advent / Freude ist der Mittelpunkt der Weihnachtszeit

Die Stadt, die Weihnachten vergaß

Lüdersfeld (svb). Am vierten Advent hat der Förderkreis der Kirchengemeinde Probsthagen die vierte und letzte Kinder-Adventsfeier dieses Jahres in der Johanneskapelle in Lüdersfeld organisiert. Das Thema der Feier war die Weihnachtsfreude.

veröffentlicht am 19.12.2011 um 16:21 Uhr
aktualisiert am 19.12.2011 um 19:08 Uhr

An den vergangenen Adventssonntagen lernten die Kinder in der Kapelle unter anderem etwas über den heiligen Nikolaus und über den Ursprung des Adventskranzes, erklärte Heinz Meier, Vorsitzender des Förderkreises und Organisator der Kinderaktionen.

Um den Sinn der Weihnacht besser zu verstehen, sahen sich die anwesenden Kinder mit ihren Eltern den Zeichentrickfilm „Die Stadt, die Weihnachten vergaß“ an. Die Frage, die im Film gestellt wird, lautet: Was bleibt übrig, wenn man alle materiellen Dinge wie die Geschenke und den Weihnachtsbaum weglässt.

Die Antwort sei einfach. Es bleibe die Weihnachtsfreude, an der kein Mensch vorbeikomme, erklärte der Film. Das wahre Geschenk zu Weihnachten sei die Menschwerdung Gottes in Christus. „Gott liebt uns alle so sehr, dass er einer von uns geworden ist“, sagte einer der Protagonisten.

Vor und nach dem Film stimmte Heinz Meier mit den anwesenden Kindern Lieder wie „Meine kleine Kerze ist heut’ aufgewacht“ und „Der Nikolaus ist hier“ an. Elke Kreft begleitete die Sänger dabei auf der Gitarre und sorgte somit für den richtigen Ton.

Im Anschluss an die 30-minütige Kinderfeier gab es für alle – auch für die Erwachsenen – heißen Kinderpunsch, der allen sichtlich mundete. Einige Besucher blieben noch eine Weile um den Kranz aus Teelichtern in der Mitte der frisch renovierten Kapelle sitzen, um die vorweihnachtliche Stimmung noch ein wenig länger zu genießen.

Weil die Kirchenbänke derzeit renoviert werden und nur Stühle in der Kapelle stehen, konnten sich die Kinder etwas freier in dem kleinen Gotteshaus bewegen. „Die mehrere Jahrhunderte alte Kapelle lieferte den richtigen Rahmen für die Kinderfeiern“, meinte der Vorsitzende des Fördervereins.



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