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Die Sonne brodelt

Die Sonne versorgt die Erde mit Licht und Wärme. Doch sie kann auch zur Gefahr werden. Der Himmelskörper ist an ihrer Oberfläche rund 5000 Grad heiß. Er besteht aus einer brodelnden Masse aus Sauerstoff und Helium. Bei Sonneneruptionen werden immer wieder Teile davon ins All geschleudert. Das meiste fällt einfach zurück auf die Sonne. Ein Teil wird als Sonnensturm aber auch weit ins Weltall getragen. Genau das passiert seit Dienstag auf dem Himmelskörper. Der Sonnensturm schleudert Teilchen ins All und es entsteht eine leuchtende Wolke. Diese Wolke ist bis zu mehreren Millionen Kilometer groß.

veröffentlicht am 10.06.2011 um 06:00 Uhr

Würde sie unseren Planeten treffen, könnte es viele Probleme mit elektrischen Geräten geben. Weil die Sonne so weit von der Erde entfernt liegt, spüren wir den Sonnensturm nicht direkt. Er könnte aber trotzdem die Funktion der Satelliten beeinträchtigen. Fernsehempfang, Telefongespräche und Navigationsgeräte im Auto könnten gestört werden. Weil in dem Sonnensturm elektrisch geladene Teilchen enthalten sind, können auch Stromnetze auf der Erde gestört werden. Experten rechnen aber nicht mit großen Störungen, denn die Erde wird vermutlich nur gestreift. cal



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