weather-image
14°
Nach der Blüte- eine Trockenzeit

Die Schönen und das Wetterbiest

Farbenrausch in den Gärten allüberall im Weserbergland. Der trockene Frühling und die hohen Temperaturen haben die Pflanzen geradezu explodieren lassen.

veröffentlicht am 29.06.2018 um 00:00 Uhr

270_0900_98185_ga107_2906_Schwertlilie_gelb_4_.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Viele von ihnen, die normalerweise noch jetzt zumindest in der Restblüte stehen würden, wie etwa der Rittersporn (Delphinium), sind schon längst dazu übergegangen, Samen ausreifen zu lassen. Da heißt es, schnell zur Schere zu greifen, um sie knapp über dem Boden abzuschneiden, damit im Spätsommer eine Nachblüte folgt. Das funktioniert so auch zum Beispiel mit Katzenminze (Nepeta), Mutterkraut (Tanacetum parthenium), Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) und weiteren mehrjährigen Stauden.

Am Siebenschläfertag war das Wetter in dieser Woche sehr gut. Das verheißt uns einen trockenen, sonnigen Sommer, aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Das bedeutet in diesem Fall, dass nicht nur die Landwirtschaft mittlerweile die viel zu trockene Witterung beklagt, sondern dass auch viele Regentonnen in den Gärten leer sind, längst entleert fürs Gießen. Selbst Stauden, die gut verwurzelt seit vielen Jahren an der selben Stelle stehen, leiden unter der Trockenheit. Bei Gehölzen ist es bisweilen noch eklatanter, vor allen Dingen bei solchen, die in den vergangenen zwei Monaten gepflanzt worden sind. Es kommt vor, dass sie jetzt die Blätter einrollen und sich schützen wollen. Der Grund: Sie sind noch nicht angewurzelt; das braucht Zeit. Selbst wenn sie schon einige Monate stehen, sollten sie regelmäßig mit Wasser versorgt werden.

Weniger wichtig ist da schon das Gras. Das kostbare Nass dafür zu verschwenden, ist kaum im Sinne der Umwelt. Allein wer es jetzt düngen will, muss zusehen, es dann auch zu sprengen. Andernfalls verbrennt es. Zurück bleiben nur schäbige, braungraue Flecken. sas

270_0900_98186_ga106_2906_Klatschmohn_Varietaet.jpg
270_0900_98188_ga105_2906_Keramiken_Anke_1_.jpg
270_0900_98187_ga101_2906_Alant.jpg
270_0900_98189_ga102_2906_Bluehende_Landschaften_1_.jpg
270_0900_98186_ga106_2906_Klatschmohn_Varietaet.jpg
270_0900_98188_ga105_2906_Keramiken_Anke_1_.jpg
270_0900_98187_ga101_2906_Alant.jpg
270_0900_98189_ga102_2906_Bluehende_Landschaften_1_.jpg


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare