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Großübung der Samtgemeinde-Feuerwehren in Wiedensahl / 1,6 Kilometer Schläuche verlegt

Die Schläuche werden knapp

Samtgemeinde Niedernwöhren (svb). Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr hat am Freitagabend sämtliche Feuerwehren der Samtgemeinde Niedernwöhren mit der zweithöchsten Dringlichkeitsstufe zu einem vermeintlichen Brand auf das Werkgelände Kiene am Mühlenweg in Wiedensahl gerufen.

veröffentlicht am 20.04.2012 um 20:12 Uhr

Dass es sich bei der Alarmierung lediglich um eine Übung handelte, wussten die anrückenden Feuerwehren nicht. Drei Personen mussten aus einer 3000 Quadratmeter großen Halle im Bereich einer Brennholzproduktion gerettet werden.

Zwei Nebelmaschinen erschwerten den vorgehenden Trupps dabei die Sicht, sodass sich die Brandschützer mit Atemschutzgeräten schützen und die Vermissten mit einer Wärmebildkamera suchen mussten.

Eine weitere Person retteten die Feuerwehrleute über eine Steckleiter vom Dach des Betriebes und befreiten eine fünfte mit der Kettensäge aus einem Stapel umgestürzter Baumstämme. Der sechste „Verletzte“ lief mit zerfetzter Kleidung und unter Schock stehend den Feuerwehrmännern entgegen.

Um Löschwasser zur Halle zu pumpen, ließ Einsatzleiter Stefan Ahrens gleich mehrere Feuerwehren Schlauchleitungen aus zwei Richtungen aufbauen. Der nächste Hydrant sowie eine Zisterne in Richtung Ortsmitte waren 600 Meter und ein weiterer benötigter Hydrant in Richtung Schaumburger Wald rund einen Kilometer entfernt.

„Da wird es langsam eng mit dem Schlauchmaterial“, sagte Gemeinde-Brandmeister Dieter Kappmeier. Alle zwölf Einsatzfahrzeuge der Samtgemeinde Niedernwöhren sowie mehr als hundert Feuerwehrleute waren bei der Alarmübung im Einsatz.

Bilder auf sn-online.de

Insgesamt sechs „verletzte“ Personen mussten die Feuerwehrleute retten und medizinisch erstversorgen. Foto: svb



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