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Die aktiven Skuller haben sich große Ziele gesetzt

Die Rudersaison ist eröffnet

Hameln. Große Ziele haben sich die Aktiven des Rudervereins Weser für die neue Saison gesteckt. Sie wollen sich nicht nur im zweiten Jahr nach ihrem Aufstieg in die Bundesliga dort durch Regattaerfolge etablieren, sondern auch bei Meisterschaften an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Ferner soll die Ausbildung des Rudernachwuchses sowie das Fahrtenabzeichen in den Mittelpunkt der Vereinsaktivitäten rücken. Das verkündeten Vorsitzender Dr. Peter Dennis und sein Vize Dr. Markus Wollenweber beim traditionellen Anrudern an der Tündernschen Warte.

veröffentlicht am 18.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:41 Uhr

Vor diesem offiziellen Start in die neue Saison hatten die aktiven Skuller aber schon viel Schweiß vergossen. Unter dem Dach des Anbaues wurde fleißig auf den Ergometern und an Kraftmaschinen trainiert. Mutige, darunter auch etliche Wanderruderer, hatten bereits offene Gewässer aufgesucht, auch wenn dazu manchmal erst die Eisschicht aufgebrochen werden musste. Denn Wassersportler sind keine „Schönwetter-Athleten“, sondern trotzen allen Wetterunbilden, sofern die Gesundheit darunter nicht leidet. Vergeblich war man allerdings nach London gereist, um dort am traditionellen Achterrennen teilzunehmen. Doch Schneetreiben und ungünstige Windverhältnisse bewogen den Veranstalter, die Rennen abzusagen. Denn die Gefahr, dass Boote voll Wasser gelaufen und damit gesunken wären, war einfach zu groß, berichtete der Vorsitzende, der damit die Fahrt in die britische Hauptstadt als „Visiting- und Shoppingtour“ bezeichnete.

Dass nicht alle Aktiven an diesem Tag an der von Maxi Gümpel vorgelesenen „Trainingsverpflichtung“ beiwohnen konnten, lag daran, dass sich etliche Ruderer zusammen mit Cheftrainer Jan Jedamski bereits in Bremen befanden, um dort an Sichtungsfahrten zur Bildung von Mannschaften mit anderen Vereinen teilzunehmen. „Das ist mit Blick auf die Rennsaison wichtiger als die Teilnahme am Anrudern“, unterstrich der für den Rennrudersport zuständige zweite Vorsitzende Dr. Wollenweber.

Ruderwart Dirk Schünemann nahm die Gelegenheit wahr, zusammen mit seiner Frau Anne Gerlach das Wanderfahrtenabzeichen an über 38 „Kilometerfresser“ zu verleihen, darunter 18 Jugendliche. Sie hatten im letzten Jahr jeweils über 800 Kilometer auf dem Wasser zurückgelegt und bekamen dafür jetzt die entsprechende Nadel. Viel Beifall gab es für Christine Steding, die es auf 2131 Kilometer gebracht hatte.

Eine weitere Investition aus Eigenmitteln konnte bei der Saisoneröffnung zu Wasser gelassen werden – ein neuer Einer, der vor allem der Ausbildung des Nachwuchses dienen soll. Immerhin stellt er einen Wert von knapp 4000 Euro dar. Dass er wassertauglich ist und auch für „Schwergewichte“ geeignet ist, demonstrierte Moritz Quast. Denn der erst seit einem Jahr dem Rudersport verfallene 14-jährige, fast zwei Meter große Sportler fühlte sich nach eigenen Angaben im schlanken Boot pudelwohl.rhs



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