weather-image
20°
Programm der zweiten "Langen Nacht der Kultur" am 6. Oktober steht bis auf wenige Kleinigkeiten

"Die Resonanz und Qualität wird äußerst gut"

Bückeburg (rc). Drei Anbieter sind noch nicht so weit und brauchen noch eine Woche, bis ihr Programm in allen Details festgezurrt ist. Die anderen sind dagegen schon so weit, dass ihr Progamm der zweiten Langen Nacht der Kultur - gefeiert wird am Freitag, 6. Oktober, von 18 bis 24 Uhr - bis ins Detail steht. Angesichts der zahlreich erschienenen Kunst- und Kulturschaffenden der Stadt und ob ihres vielfältigen Angebots, gab es auf der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises ein dickes Vorablob: "Die Resonanz und Qualität wird wieder äußerst gut."

veröffentlicht am 25.08.2006 um 00:00 Uhr

0000423524-11-gross.jpg

Präsentiert und gesponsert wird die zweite Auflage erneut von unserer Zeitung. Unser Kolumnist Ulrich Reineking wird in unserer Geschäftstelle an der Langen Straße erneut ein eigenes Programm präsentieren: "Hermann Löns und die Reise durch Bückeburg", mit dem Reineking die Bückeburger Geschehnisse der jüngsten Zeit augenzwinkernd betrachten wird. Auf insgesamt 23 Spiel- und Veranstaltungsorte wird sich in diesem Jahr die "Lange Nacht" verteilen. Fast alle sind fußläufig im Bereich der Innenstadt zu finden wie Rathaus, Schloss oder Palais. Etwas aus dem Rahmen fallen die beiden Satelliten Freizeitstätte und Mausoleum, für die etwas längere Fußwege in Kauf genommen werden müssen. Umso dringender erinnerte Arbeitskreis-Sprecher Jürgen Hockemeier alle Teilnehmer daran, sich strikt an die Vorgabe des pünktlichen Beginns jeweils zur vollen Stunde und eine Programmdauer von höchsten 35 Minuten zu halten: "Sonst schaffen es unsere Besucher nicht zum nächsten Aufführungsort." Neu als Aufführungsstätte im Programm ist der Große Rathaussaal. Hier wird das Schaumburger Sinfonieorchester eine abendfüllende Generalprobe mit Werken von Mendelsohn-Bartoldi, Borodin und Bizet über die Bühne bringen. Im Staatsarchiv wird die Ausstellung "Mozart und Co. - Quellen zur Musikgeschichte imStaatsarchiv" gezeigt, untermalt vom Musikensemble "Arundo" mit mittelalterlicher Musik und Folklore. Wer ein letztes Mal die Werke des Malers Herbert Klingst in ihrer gesamten Bandbreite sehen möchte, dem sei die Sparkassen-Filiale an der Langen Straße empfohlen, wo eine Ausstellung mit Werken des verstorbenen Bückeburgers zu sehen sein wird. Im Le-Theule-Saal wird unter dem Motto "Kultur und Kulinarisches" neben Lyrik, einer Zeitreise durch die Liebe, einer Musizierstunde oder Filmmusiken auch etwas zu essen serviert. Im Neuen Ratssaal kann der Besucher Mozart, Rembrandt, Busch, Ringelnatz oder eine Ehescheidung, inszeniert von den Justizbehörden, erleben. Während die Veranstaltungsplakate bereits gedruckt und die Eintrittsbändchen bereits bestellt sind, verzögert sich die Herstellung des Flyers um einige Tage. Grund sind die oben genannten letzten Details einiger Anbieter, die wegen der Sommerferien nicht alle potenziellen Mitmacher erreichen konnten. Der Vorverkauf der Bändchen beginnt übrigens Anfang September. Sie kosten fünf Euro, an der Abendkasse sechs.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare