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Die Rattenskulptur - cool oder konstruiert

veröffentlicht am 08.11.2009 um 12:16 Uhr
aktualisiert am 08.11.2009 um 15:51 Uhr

Die Rattenskulptur

Hameln. Behutsam dreht sich die Figur im Wind, spiegelt die Sonne, den Himmel, das Wasser, zeigt immer wieder neue Facetten ihres Wesens: „Rattus mobilis“, die tanzende Weserratte von Elena Glazunova, behauptet ihren Platz auf der Insel an der Schleuse. „Die Künstlerin entzieht sich der Versuchung, die Sage, die wir alle kennen, zu bebildern“, sagt der renommierte Kunstpublizist Michael Stoeber aus Hannover und ist sicher: „Die Figur will uns auch zu einer neuen Lesart der bekannten Geschichte anregen.“ Sie sei Ratte und Mensch zugleich, weit entfernt von jeder „Kinderlustigkeit“, ästhetisch in ihrer Fragmentierung, ein „Wahrzeichen“ für Hameln, so der Kunstkritiker. Was aber sagen Hamelner Künstler, Kulturschaffende und Kunstmäzene zu der Skulptur?

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