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Die Oberschule als Qualitätsmodell

Stellte 2016 Uwe Schünemann im Beisein des CDU-Arbeitskreises Bildung erleichtert fest, dass sich die Oberschule Bodenwerder nun auf einem guten Weg befindet, erwägt die Holzmindener Kreisverwaltung nur vier Jahre später eine Schließung. Tatsächlich hat sich die Oberschule schon 2016 selbst eine Qualitätsoffensive verschrieben und erfolgreich bewältigt.

veröffentlicht am 18.09.2020 um 18:18 Uhr

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Die Stärken liegen in der gelungenen Ganztagsschule mit umfassender Betreuung, ergänzenden und bereichernden Freizeitbeschäftigungen. Auch in der Qualität des Fachunterrichtes im Bereich der musischen Fächer und der Naturwissenschaften erkennt man die erfolgreiche Schulplanung. Durch ihr Berufsorientierungskonzept und dem hochwertigen Fremdsprachenbereich steht die OBS Bodenwerder sehr deutlich im oberen Bildungsbereich des Landkreises. Wichtig für die Schüler sind auch die Abschlüsse bis zur 10. Klasse, diese sind die gleichen, die an einer Integrierten Gesamtschule erworben werden können.

Das Schulzentrum der OBS Bodenwerder bietet gerade für differenzierten Unterricht in Arbeitsgruppen und auch aktuell in Zeiten der Corona-Pandemie die Raumgröße, die es zur Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern braucht. So sind besondere Maßnahmen im Unterricht und die Nutzung von Verkehrswegen im Schulgebäude sowie im Außengelände entsprechend den Vorschriften voll umsetzbar. Alleinstellungsmerkmal ist das integrierte Hallenbad; schwimmen zu können, ist eine wichtige Grundfertigkeit. Für die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle als ländliche Region bildet die Schülerbeförderung das Rückgrat des Öffentlichen Personennahverkehrs. Eine Schließung würde erhebliche Einschränkungen in den umliegenden Dörfern und auch in Bodenwerder bedeuten.

Die Politik muss die Bildung als ein Netzwerk aus Schule, Jugend- und Freizeitangeboten, Familie und Stadt-Dorf-Umfeld ansehen. Die Bürger und Bürgerinnen der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle erwarten, dass die Samtgemeindebürgermeisterin sich nicht länger auf ihre Nicht-Zuständigkeit zurückzieht. Sie muss Verantwortung übernehmen, Fakten klären und die Bildungspolitik als originär kommunale Aufgabe, vernetzt und kooperativ gedacht, mit einem langfristigen Konzept umsetzen.



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