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Eine der größten Populationen Niedersachsens zwingt Naturschützer auf dem Bückeberg zu "Untaten"

Die nördlichsten Gelbbauchunken der Welt

Landkreis (maro). Wem bei Spaziergängen auf dem Bückeberg in den kommenden Wochen kleine, unscheinbare Frösche über den Weg hüpfen, der wird kaum ahnen, dass er hier die seltenen Gelbbauchunken vor sich hat. Die sandgrauen Hüpfer geben sich nämlich erst zu erkennen, wenn sie sich angegriffen fühlen. Dann werfen sie sich aufden Rücken und warnen ihre Feinde mit der schwarz gefleckten gelben Bauchseite, aus denen eine giftige Flüssigkeit austritt, um hungrigen Feinden den Appetit zu verderben. Auf dem Bückeberg haben sie ausgesprochenen Seltenheitswert, denn eigentlich sind diese Unken Süd- und Mitteleuropäer, diesich nirgends in der Welt so weit in den Norden vortrauen, wie auf dem schmalen Streifen zwischen dem ehemaligen NATO-Gelände, den Obernkirchener Sandsteinbrüchen und den Liekweger Steinbrüchen.

veröffentlicht am 23.02.2006 um 00:00 Uhr

Droht der Gelbbauchunke Gefahr, warnt sie mit der schwarz geflec


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