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Auf nordrhein-westfälischer Seite sind die Planungsvorbereitungen für den Bau des neuen Containerhafens angelaufen

Die niedersächsischen Kommunen schlichtweg vergessen

Bückeburg (rc). Von den zuständigen Stellen in Nordrhein-Westfalen sind die planerischen Vorarbeiten für den Bau eines neuen Containerhafens am Mittellandkanal in unmittelbarer Nähe zum Bückeburger Hafen Berenbusch und damit zu Niedersachsen angelaufen (wir berichteten). Allerdings zunächst ohne die Beteiligung der niedersächsischen Kommunen, die "schlichtweg vergessen" wurden. Das teilte Bauamtsleiter Karlheinz Soppe auf Anfrage unserer Zeitung mit.

veröffentlicht am 15.11.2006 um 00:00 Uhr

Dort, wo sich links des Kanals die Strommastenüber den Acker sch

Auf nordrhein-westfälischer Seite sei die Bezirksregierung Detmold für die Bündelung der planerischen Voraussetzungen und das weitere Vorantreiben des Vorhabens zuständig, erläuterte Soppe. Derzeit würden dort die planerischen Grundlagen der unmittelbar beteiligten und benachbarten Kommunen wie Landschaftspläne, Flächennutzungs- oder Bebauungspläne gesammelt, um das Vorhaben richtig beurteilen zu können. Zum Objekt selbst würden noch keine Pläne gemacht, so Soppe weiter. Zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wies Soppe darauf hin, dass die Stadt Bückeburg und der Landkreis Schaumburg von der Detmolder Behörde zunächst bei dieser Plan-Sammlung "vergessen" worden seien. "Erst auf Hinweis unsererseits ist dort reagiert worden." Die Folge für die Stadt: Weil die anderen Kommunen bereits früher angeschrieben worden waren, hat Bückeburg jetzt nur noch eine verkürzte Frist, seine Stellungnahme einzureichen. Soppe: "Dabei wird zwischen dem Containerhafen Minden und unserem Hafen eine Kooperation oder ein interkommunales Gewerbegebiet angestrebt." Das Gebiet soll sich hoch bis Cammer erstrecken, was dort bereits zu Protesten geführt hat.

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