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Hier lebt die Gemeinschaft

Die Netzwerker der Nordstadt

HAMELN (ey). Gut vernetzt zeigt sich die Nordstadt vor allem im Hinblick auf das gesellschaftliche Leben und die Begegnung zwischen ganz unterschiedlichen Menschen. Dahinter steckt das Netzwerk Nordstadt!

veröffentlicht am 08.06.2017 um 16:05 Uhr

Die Nordstadt – hier kümmern sich die Menschen und helfen sich in einem Netzwerk und in der Nachbarschaft einander. Foto: ebinal

Das Netzwerk Nordstadt ist eine Organisation, die die Aktivitäten der Grundschule Hohes Feld, AWO-Kindertagesstätte Bertholdsweg, Pestalozzischule, Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft (HWG, Heinrich-Heine-Treff), Nordstadttreff, Mütterzentrum und Mehr-Generationenhaus, Julius-Tönebön-Stiftung, Diakonie Kirchenkreissozialarbeit, „Familie im Zentrum“ (Stadt Hameln), Ländliche Erwachsenenbildung und der Stiftung Katholische Altenhilfe unterstützt. Die drei in der Nordstadt vorhandenen Kirchengemeinden – Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten, Schubertstraße 1-3), Sankt-Elisabeth-Gemeinde (Arndtweg 17) und Martin-Luther-Gemeinde (Schillerstraße 19) – unterstützen das Netzwerk, sind eine feste Basis und bieten vielen Menschen unterschiedliche Möglichkeiten der Begegnung an.

Das Netzwerk Nordstadt hat es sich zur Aufgabe gemacht, das nachbarschaftliche Miteinander innerhalb des Stadtteils lebens- und liebenswert zu gestalten. Seit dem Jahr 2010 werden die genannten Institutionen eingebunden; sie können schnelle Hilfe anbieten, individuell und unbürokratisch. „Dadurch eröffnen sich neue Perspektiven für jeden Einzelnen und der Zusammenhalt untereinander wird gestärkt“, heißt es auch auf der Webseite www.netzwerk-nordstadt.de. Hintergrund des Netzwerks ist also das Miteinander in der Nordstadt – und das funktioniert hervorragend! Koordinatorin ist Irina O`Dell, die im Gemeindezentrum Hohes Feld unter der Mail-Adresse netzwerk-nordstadt-hm@web.de und unter der Telefonnummer 0 51 51 / 2 51 13 zu erreichen ist. Sprechzeiten im Büro: dienstags von 15 bis 17 Uhr.

Das Netzwerk unterstützt mit seinen Spendeneinnahmen, die unermüdlich durch die Netzwerkerin eingeworben werden, viele soziale Projekte. Dazu zählt das Sozialkompetenztraining an Grundschulen, die etablierte Hausaufgabenhilfe in der Schule, Mittagessen für Grundschüler im AWO-Kindergarten und das Nordstadttheater. Diese Aufgaben wären ohne freiwilliges Engagement allerdings nicht möglich. Engagierte Freiwillige werden deshalb auch weiterhin gerne im Netzwerk Nordstadt begrüßt. Wer sich über die Arbeit des Netzwerks unverbindlich informieren möchte, kann dies entweder im Internet unter der Adresse www.netzwerk-nordstadt.de tun oder aber zum nächsten Netzwerktreffen gehen, das in den Räumen der Martin-Luther-Gemeinde an der Brucknerstraße am Montag, 12. Juni, ab 16.30 Uhr stattfindet.

Drei News aus dem Netzwerk

Neue Hausaufgabenhilfe läuft: Seit Oktober vergangenen Jahres bietet das Netzwerk Hausaufgabenhilfe an, und zwar jeweils am Dienstag und Donnerstag von 15 bis 16 Uhr in den Räumen des Gemeindeshauses im Hohen Feld. Dafür werden noch weitere Freiwillige benötigt, die das Projekt unterstützen. Auskunft erteilt Irina O`Dell unter der Mobilfunknummer 0157 / 55 98 83 82

Nähen, Häkeln, Stricken: Bei einer Tasse Kaffee oder Tee in gemütlicher Runde geht es montags um gegenseitigen Austausch und Spaß, während genäht, gestrickt, gehäkelt wird – sozusagen Stoff und Gesprächsstoff, immer ab 15 bis 17 Uhr im Haydnweg 11.

Mobil: Im Bereich der Seniorenbetreuung unterstützen die Netzwerker der Nordstadt ältere oder psychisch erkrankte Menschen, indem sie sie besuchen, mit ihnen spazieren gehen oder aber auch gemeinsam mit ihnen einkaufen. Ferner gibt es auch die Option, einen Fahrdienst zu Veranstaltungen innerhalb der drei Gemeinden in Anspruch zu nehmen, wenn die eigene Mobilität eingeschränkt ist und man sonst zu Hause bleiben müsste. Das funktioniert über Anfrage bei Irina O`Dell.



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