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Etwas weniger intensive Pflege

Die Natur erholt sich langsam

Natur pur wollen doch immer alle, oder etwa nicht? Man sieht es doch immer an den Wochenenden, rin ins Auto/Wohnmobil und ab in die Natur, auch wenn sie vor Ort ist, Hauptsache losfahren.

veröffentlicht am 30.07.2020 um 20:22 Uhr

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Zu: „Passen Wildblumen auf Kriegsgräber?“, vom 24. Juli


Bei vielen scheint die ökologische Lage auf der Welt noch nicht richtig angekommen zu sein.

Etwas weniger der intensiven Pflege ist einfach mehr, und die nächsten Enkelkinder haben später auch noch Essen und Trinken.

Durch das gelegentliche Stehenlassen von Wildkräutern ist auf dem Friedhof deutlich mehr Leben entstanden. Viel mehr Insekten, Falter und mehr brütende Vögel.

Dieses Jahr gab es Nachwuchs von Rotkehlchen, Braunkehlchen, Grünspecht, Buntspecht und, und, und. Selbst die Waldohreule hatte Nachwuchs. Die Natur erholt sich dort langsam, seit Spritzmittelverzicht und überlegtere Pflege zunehmen, denn wir brauchen die Natur, die Natur uns Menschen aber nicht.

Da auch die Friedhöfe immer mehr „verkiesen“, sollte dort ein deutlicher Ausgleich her, sonst ist bald Ende im Gelände.

Fazit: Nicht gleich meckern, sondern über Sinn und Unsinn mal nachdenken.

Das jetzt sehr viele Wildbumen auf dem Soldatenfriedhof blühen, ist doch eine schöne Abwechslung gegenüber ständig kurzgeschorenem Gras.

Da den Verstorbenen außer am Volkstrauertag keine blumige Aufmerksamkeit gewidmet wird, ist das eine tolle Abwechslung für alle Lebewesen der Erde.



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