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Umfrage des SPD-Ortsvereins zum Erscheinungsbild Bückeburgs / Hundekot nervt viele

Die meisten sind mit ihrer Stadt zufrieden

Bückeburg (rc). Die Bückeburger sind überwiegend zufrieden mit dem Gesamterscheinungsbild ihrer Stadt - wenn nur der leidige Hundekot nicht wäre. Das ergab eine Umfrage des SPD-Ortsvereins Bückeburg, die im Sommer unter dem Motto "Wo drückt der Schuh" in der Fußgängerzone durchgeführt wurde. Die Ergebnisse wurden jetzt vom Ortsvereinsvorsitzenden Albert Brüggemann der Öffentlichkeit präsentiert.

veröffentlicht am 13.09.2007 um 00:00 Uhr

Über eine öde Asphaltfläche hinaus habe sich die Skateranlage an

Danach zeigten sich 16,7 Prozent der Befragten uneingeschränkt zufrieden mit ihrer Stadt. "Mir gefällt hier alles" über "Die Stadt bietet ein gutes und reichhaltiges Kulturangebot" bis "Bückeburg ist sauber, es ist viel los, es fehlt nichts" beliefen sich die Antworten der Zufriedenen. Ein großer Block von 40 Prozent der um eine Antwort gebetenen Bürger ist zwar grundsätzlich zufrieden und fühlt sich wohl, hängte jedoch ein kleines "aber" mit dem einen oder anderen Wunsch an die Antwort heran. Äußerungen wie "der Weihnachtsmarkt ist viel zu kurz" oder "bitte sorgen sie dafür, dass wieder mehr geschäftliches Leben in die Schulstraße kommt" waren einige der Kritikpunkte. Aber auch das Fehlen eines weiteren Spielplatzes in der Innenstadt, von Radwegen in der oberen Langen Straße oder auch die Menge reparaturbedürftiger Gehwege wie in der Scharnhorststraße, der Fauststraße oder aber der Hermann-Löns-Straße wurden genannt. Weitere Kritikpunkte: Der Dreck und die Zustände in der Comet-Passage, aber auch die Sorge, wie die Lebensmittelgrundversorgung für nicht motorisierte Bürger in der Innenstadt sichergestellt wird, wenn der Aldi aus der Innenstadt geht. Der letzte Block mit 43,3 Prozent, der der Unzufriedenen, führte Klage über mit Hundekot verschmutzte Bürgersteige, die noch immer nicht fertig gestellte Skateranlage im Petzer Feld, zu wenige Treffpunkte für Jugendliche, die nicht organisiert sind, und fehlende Zebrastreifen an einigen viel befahrenen Straßen. Kritik, auf die die Lokalpolitik nur sehr bedingt reagieren kann, wurden ebenfalls genannt: An erster Stelle wurde ein zu geringes örtliches Arbeitsplatzangebot und zu niedrige Renten kritisiert. "Ein Ergebnis, welches wir in dieser positiven Form nicht erwartet haben, was uns als Bückeburger aber stolz macht", so der Ortsvereins-Vorsitzende. Die bei dieser, nicht repräsentativen Bürgerbefragung geäußerten Kritikpunkte und Wünsche würden von der SPD sorgfältig geprüft und würden, wo immer es gehe, in der Politik berücksichtigt werden, versprach Brüggemann.



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