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Gerrit Holtmann und Frank Struckmeier vorn platziert

Die Luhdener SPD beginnt mit der Verjüngungskur

Luhden (sig). Die SPD in Luhden hat die Karten auf den Tisch gelegt: Bei den Kommunalwahlen am 10. September will sie mit einem verjüngten Team antreten. Der Generationswechsel hat jetzt auch schon bei der Führung des Ortsvereins begonnen. Bei der Jahresversammlung im Galerie-Café kandidierte Heiner Hoppe zum letzten Male als Vorsitzender. Stellvertreter ist Gerrit Holtmann, der in dieser Funktion seinem Vater folgt.

veröffentlicht am 06.04.2006 um 00:00 Uhr

Jubilarehrung bei der Luhdener SPD (v.l.): Ortsvereinschef Heine

"Wir stellen nicht mehr nur diejenigen nach vorn, die bei der letzten Wahl die meisten Stimmen bekommen haben, sondern werden jüngere und ältere Bewerber abwechselnd platzieren", kündigte Hoppe an. Diesem Vorschlag folgte dann auch die Versammlung. Spitzenmann bleibt jedoch der amtierende Bürgermeister Hartmut Büscher. Auf den weiteren Plätzen folgen: Gerrit Holtmann, Bernd Gliese, Frank Struckmeier, Reinhard Beckmann, Thomas Hahne, Heiner Hoppe und Horst Holtmann. Für den anstehenden Wahlkampf wollen sich die Luhdener Sozialdemokraten gründlich vorbereiten. Die Zielsetzung und die Schwerpunkte der künftigen Arbeit im Gemeinderat sollen in diversen Besprechungen festgelegt werden, an denen der Vorstand und alle Kandidaten teilnehmen. Sie bilden gemeinsam eine Arbeitsgruppe. Bürgermeister Hartmut Büscher ließ schon einmal etwas in die Karten schauen. So sprach er davon, dass der Bebauungsplan für die Dorfmitte geändert werden soll, sobald die Kreisstraße (K8) zur Gemeindestraße umgewidmet ist. In diesem Bereich möchten die Genossen ein neues Baugebiet ausweisen,damit die beiden Ortsteile besser zusammenwachsen. Am Ehrenmal sei die Verkehrssituation recht unübersichtlich. Deshalb will die SPD überlegen, den von rechts kommenden Verkehr die Vorfahrt einzuräumen, oder vielleicht sogar eines Tages einen Kreisel anzulegen. "So lange wie irgend möglich wollen wir auch von den örtlichen Vereinen keine Gebühren für die Benutzung der Turnhalle erheben, denn sie tragen viel zur Dorfgemeinschaft bei, und wir sind froh, dass wir sie haben", erklärte das Gemeindeoberhaupt. Heiner Hoppe gab auch dem SPD-Kandidaten für die Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister der Samtgemeinde, Oliver Keller, die Chance zu einer kurzen Vorstellung. "Ich glaube, dass ich als Jurist und Bankkaufmann keine schlechten Voraussetzungen für dieses Amt mitbringe", erklärte der Krainhäger. Er werde in den nächsten Monaten alles tun, um die Wahl zu gewinnen. Dazu wünscht er sich noch eine breite SPD-Mehrheit im Samtgemeinderat. "Dann können wir nämlich Politik aus einem Guss machen", erklärte Keller. Wie seine Konzepte für die Weiterentwicklung der Samtgemeinde aussehen, will der Bürgermeisterbewerber am 10. Mai mitteilen, wenn der SPD-Samtgemeindeverband über die Kandidatenliste für die Wahl des Samtgemeinderates abstimmt. Die Luhdener SPD will dort mit Hartmut Büscher, Heiner Hoppe, Frank Struckmeier und Gerrit Holtmann antreten. Für den Kreistag wird diesmal der stellvertretende Bürgermeister von Heeßen, Kai Alack, anstelle von Heinz Grabbe vorgeschlagen. "Wir wollen auch dort den Verjüngungsprozess in Gang setzen", kommentierte Hoppe diese Entscheidung. Die Wiederwahl von Heinz-Gerhard Schöttelndreier zum Landrat sieht er jedoch als alternativlos an. Dem Vorstand des Luhdener Ortsverbandes gehören neben Heiner Hoppe und Gerrit Holtmann noch der Schatzmeister Frank Struckmeier und der Seniorenbeauftragte Heinrich Schwarze an. An der Wahlkreiskonferenz des SPD-Unterbezirkes werden Heiner Hoppe und Gerrit Holtmann teilnehmen.

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