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Ersatzgeschwächtes TuS-Team tritt bei DJK Germania Wolfsburg an

Die Lindhorster Pechsträhne hält an Es droht der Ausfall von Oleg Burhanau

Basketball (rh). Die Pechsträhne der Lindhorster Basketballer hält an. Nach dem Ausfall von Heinrich Gerhardt und David Bednareck mit Kreuzbandriss sowie von Lars Schierhorn mit einer Handverletzung kam am Sonntag bei der unglücklichen 82:83-Niederlage gegen die Braunschweiger BG nun noch Victor Burhanau hinzu. Er ließ sich nach einem Foul zu einem Revanchefoul hinreißen, in dem er seinen Gegenspieler umschubste. Er muss mit einer Sperre rechnen.

veröffentlicht am 15.11.2007 um 00:00 Uhr

Der Fuß ist bei Oleg Burhanau (l.) angeschwollen. Sein Einsatz i

Das bedeutet, dass sich die Lindhorster Mannschaft halbiert hat. Mit nun vier Spielern aus der Reserve muss der TuS am Samstag um 19 Uhr in Wolfsburg versuchen, zu retten was zu retten ist. Der gute Start in die Oberliga-Saison ist erst einmal Vergangenheit. Jetzt muss das neu formierte Team sich stabilisieren. Andeutungsweise war das in der zweiten Halbzeit gegen Braunschweig bereits der Fall. Der DJK Germania Wolfsburg erwartet die Lindhorster mit breiter Brust. Nach dem klaren Siegüber den Hagener SV hat die Mannschaft Anschluss an das Mittelfeld gefunden. Noch vor kurzem sah es so aus, als hätte der TuS Lindhorst drei Gegner vor sich, die man schlagen werde: BG Braunschweig, Wolfsburg und dann Hagen. Dann kam die Verletzungsmisere und so ging bereits das erste Spiel gegen Braunschweig verloren, obwohl sich die Rumpfmannschaft tapfer schlug (82:83) und erst in der letzten Sekunde verlor. In Wolfsburg wird die Aufgabe nicht leichter. Heinrich Gerhardt, Victor Burhanau, David Bednareck und Lars Schierhorn werden fehlen, dazu steht zu allemÜberfluss noch ein Fragezeichen hinter Oleg Burhanau, dessen Fuß angeschwollen ist. Mit dabei sein wird wohl wieder "Aushilfskraft" Christian Blome und erneut drei Spieler aus der zweiten Lindhorster Mannschaft. Ein großes Manko war gegen Braunschweig die Abschlussschwäche. Viele klare Chancen wurden (zum Glück auch vom Gegner) leichtfertig vergeben. In fremder Halle muss das unbedingt abgestellt werden. In der letzten Saison verlor Lindhorst in Wolfsburg mit zwei Punkten Differenz. Noch immer zu wenig praktiziert, wird das erfolgreiche Spiel über die Center, besonders immer dann, wenn in der Anfangsphase aus der Distanz gut getroffen wird. Wenn das dann nicht mehr der Fall ist, gelingt den Lindhorstern das Umschalten auf das Spiel über die "Großen" mit Alexander Weinert und Sebastian Glänzer immer noch zu selten.



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