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Ponyzüchter des Bezirksvereins Hannover zu Gast im Reitverein Stift Fischbeck

Die Kunst des Longierens

Fischbeck. Mit ihrer Fortbildung zum Thema „Arbeit mit der Longe/Doppellonge“ waren die Ponyzüchter des Bezirksvereins Hannover zu Gast beim Reitverein Stift Fischbeck. Als Referent konnte Gestütoberwärter Erik Erlingsen vom Landgestüt Celle gewonnen werden, der die gut 30 Teilnehmer in die Materie einführte.

veröffentlicht am 18.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:21 Uhr

An vorher ausgesuchten Pferden wurden verschiedene Möglichkeiten der Arbeit an der einfachen Longe demonstriert. Auch Henry, ein etwas aufmüpfiger Haflinger, war dabei, der immer wieder für Überraschungen beim Longieren sorgte. Doch nach kurzem Test hatte Henry sofort begriffen, dass hier an der Longe ein überaus erfahrener Pferdewirtschaftsmeister das Sagen hatte, und arbeitete sehr kooperativ mit. Klare Körpersprache, die richtige Führposition und immer wieder kleine Tipps, die in keinem Lehrbuch stehen, gab es für die interessierten Zuschauer. Das Longieren wird häufig in der Ausbildung junger Pferde angewandt. Beim bereits ausgebildeten Tier wird es zur Lockerung der Muskulatur oder auch nach längeren Stehzeiten eingesetzt, um dem Pferd wieder Kondition anzutrainieren, ohne es mit dem Gewicht des Reiters zu belasten. Wichtig sind regelmäßige Handwechsel, damit das Pferd nicht einseitig belastet wird. In Fischbeck ging es dann um die Frage, „wie gewöhne ich das unerfahrene Pferd an die Doppellonge?“ Eine knapp fünfjährige Mecklenburger Stute wurde zur Verfügung gestellt, die das Longieren kannte, aber auch immer mal wieder zum Stürmen neigte.

Ein Hinweis aus Celle lautete, die Doppellongenarbeit niemals allein zu beginnen. Hier muss immer zuerst ein Helfer mit einfacher Longe dabei sein, der das Pferd leitet, während die Doppellonge erst einmal zur Gewöhnung einfach nur eingeschnallt wird, ohne aktiviert zu werden. Der Bezirksvereinsvorsitzende Reinhard Beissner dankte dem Gestütoberwärter für die Fortbildung und Kirsten Zimmer für die Nutzung der Anlage.



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