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Aktion "Sauberes Bad Nenndorf": Kindergarten Erlengrundstraße rückt aus und verziert die Müllkörbe

Die Kleinsten kümmern sich um den größten Dreck

Bad Nenndorf (tes). "Was können wir für Nenndorf tun? Wie können wir unseren Wohnort (noch) lebenswerter machen?" Diese Fragen haben sich junge Nenndorfer aus allen Teilen der Samtgemeinde am Weltkindertag gestellt. Auf Initiative des Präventionsrates nahmen Kindergartenkinder und Schüler ihren Heimatort genau unter die Lupe. Standen im letzten Jahr Wünsche an den Bürgermeister auf dem Programm, revanchieren sich die Kinder jetzt mit Ideen, was sie selbst für Menschen und Einrichtunge n in ihrer Umgebung tun können.

veröffentlicht am 21.12.2007 um 00:00 Uhr

"Alle sollen hier ihren Müll reinwerfen": Die Kinder aus dem Kin

Rechtzeitig für lauschige Spaziergänge an den Weihnachtsfeiertagen haben die künftigen Schulanfänger aus dem Kindergarten Erlengrund den Nenndorfern ein "sauberes" Geschenk gemacht: In Abstimmung mit dem städtischen Bauhof sind die Abfalleimer an der Verlängerung der Erlengrundstraße Richtung Kurpark neulackiert worden. Aufgemalte Hände in reflektierenden Farben weisen ab sofort darauf hin, "dass alle hier ihren Müll reinwerfen sollen", erklärt die kleine Natalie. "Dieses Projekt war eine Idee der Kinder", berichtet Brigitte Constien. Die Leiterin des Kindergartens kennt den Grund: "Der Dreck auf Gehweg und Straßen ärgert die Kinder." Besondersüber die von Vierbeinern hinterlassenen "Tretminen" rümpfen schon die jüngsten Bürger die Nase. "Die Hunde sollen ihr Geschäft nicht mitten auf den Weg oder vor den Kindergarten machen", beschwert sich Maria über den Zustand. Sie fordert, dass die Hundehalter "diesen Mist auch in die Eimer werfen". Wochenlang haben die Kinder an dieser Weltkindertagsaktion gearbeitet. Die Einweihungübernahmen sie deshalb selbst und transportierten die verzierten Mülleimer mit dem Bollerwagen zu ihren Standorten. "Die Kinder sind sehr auf die Sauberkeit bedacht", kommentierte Constien, dass unterwegs jeder Müll bemerkt und beseitigt wurde. Apropos Hundedreck: Passend zum Thema sind fast alle in einen riesigen Haufen reingetreten.Ärgerlich für die kleinen Helfer und die Erzieherinnen, die sich später um 22 kleine Paar Schuhe kümmern mussten.



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