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Timo Nottebrock: "Aber gegen den VfL Oldenburg haben wir nichts zu verlieren!"

Die Kicker des VfL Bückeburg haben Angst vor eigenen Fehlern

Niedersachsenliga (ku). Die geplante Aktion " Klassenerhalt" konnte von den Bückeburgern am letzten Spieltag nicht in die Tat umgesetzt werden. Bückeburg verlor die Partie in Bavenstedt scheinbar klar mit 1:5.

veröffentlicht am 22.02.2008 um 00:00 Uhr

Um im Abstiegskampf bestehen zu können, müssen Niklas Fritsche (

Dabei täuscht das Resultat doch etwas über die wahren Kräfteverhältnisse, in der zweiten Runde konnte der VfL ansatzweise Boden gut machen, musste dann sogar mit einer höchst zweifelhaften Tatsachenentscheidung des Unparteiischen leben. Am kommenden Sonntag präsentiert sich im Jahnstadion aber ein anderes Kaliber, zu Gast der Tabellenerste und designierte Aufsteiger vom VfL Oldenburg. Für die Bückeburger sicher keine ganz leichte Aufgabe. Zumal die Nottebrock-Elf derzeit in klassische Verhaltensmuster verfallen ist. Bei einem guten Lauf und entsprechender Euphorie läuft der Ball wie von selbst, es gelingen selbst die unmöglichen Dinge. Bei einer Negativserie diktieren allerdings nicht Selbstbewusstsein und Spielwitz das Geschehen, Angst und Verunsicherung gewinnen klar die Oberhand. Der VfL-Erfolg lässt nun seit Mitte November auf sich warten, die Mannschaft schiebt dabei die Verantwortung in Form des Balles ängstlich auf dem Platz von einem zum anderen. Das ist natürlich auch Trainer Nottebrock nicht entgangen: "Es haben sich in der Mannschaft in der Woche alle Spieler selbst benoten müssen, dabei war dann jeder so selbstkritisch wie ich es mir erhofft habe. Wir haben dann eine lange Analyse betrieben, es wurden dabei viele Dinge angesprochen und aus der Mannschaft kamen viele vernünftige Einschätzungen. Jetzt liegt es an uns, die erkannten Probleme möglichst schnell zu verarbeiten und einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Ich kann es nicht verstehen, warum einige Spieler Angst davor haben, einen Fehler zu machen. Gerade in Spielen, wie gegen den SpitzenreiterOldenburg, haben wir doch nichts zu verlieren. Dabei kann man sich doch einfach nur so teuer wie möglich verkaufen, dabei mit bedingungslosem Einsatz sich selbst beweisen." Die Gäste aus Oldenburg sind in dieser Runde deutlich stärker einzuschätzen als in der vergangenen Saison. Dabei kann Trainer Frank Claassen noch nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Neben dem Offensivspieler Andreas Bitter und dem Abräumer Arne Tammen fällt nun noch Tim Steidten mit einem Kreuzbandriss langfristig aus. Im Kader der Bückeburger gibt es keine Veränderung zur Vorwoche.



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