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Die Käfer wollen endlich ans Licht

Jetzt fangen sie an, aus der Erde zu schlüpfen, die Maikäfer.  Sie heißen so, weil die meisten genau in diesem Monat, eben im Mai, aus dem Boden krabbeln. Die Käfer entstehen aus Engerlingen, das sind fünf bis sechs Zentimeter große Larven. Die Engerlinge schlüpfen nach vier bis sechs Wochen aus den im Boden abgelegten Eiern der Maikäfer.

veröffentlicht am 29.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 04.05.2010 um 11:25 Uhr

Maikäfer sind ganz schön groß. Dieser passt kaum noch auf die Bl

Jetzt fangen sie an, aus der Erde zu schlüpfen, die Maikäfer.

Sie heißen so, weil die meisten genau in diesem Monat, eben im Mai, aus dem Boden krabbeln.

Die Käfer entstehen aus Engerlingen, das sind fünf bis sechs Zentimeter große Larven. Die Engerlinge schlüpfen nach vier bis sechs Wochen aus den im Boden abgelegten Eiern der Maikäfer.

Nach dem Schlüpfen bleiben die Engerlinge im Erdboden und leben dort drei bis vier Jahre. Im Mai ist die Verwandlung des Engerlings in den Maikäfer abgeschlossen und er beginnt, sich aus der Erde zu graben. Wie viele es sind, ist vom Wetter abhängig und davon, wie viel zu fressen die Engerlinge und Käfer finden.

Der geschlüpfte Maikäfer lebt nur vier bis sieben Wochen, in denen er sich von Blättern ernährt und am Ende seine befruchteten Eier in der Erde ablegt. Maikäfer gehören zur Familie der Blatthornkäfer, dieser Name stammt von ihren fächerförmigen Fühlern, die ein bisschen aussehen wie breite Hörner.

Wenn es zu viele Maikäfer gibt, dann können sie sogar zu einer richtigen Plage werden und zu viele Pflanzen anfressen. Wie schlimm für die Menschen früher solche Plagen waren, zeigt diese wahre Geschichte: Im Jahre 1320 wurden in Frankreich Maikäfer vor einem Gericht verklagt. Das Urteil: Alle Käfer sollten sich innerhalb von drei Tagen auf einem Feld versammeln. Dort gab es genug Nahrung und sogar Schilder wurden aufgestellt, damit die Käfer das Feld finden. Ob sie sich wohl daran gehalten haben? beb

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