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Erste Ausschusssitzung mit Mitgliedern des Jugendparlaments

Die Jugend entscheidet jetzt mit

Rodenberg (bab). Zum ersten Mal haben auch Mitglieder des Jugendparlaments an einer Sitzung der Kommunalpolitiker teilgenommen. Im Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Heimatpflege brachten sich die drei Jugendparlamentarier auch konstruktiv ein. Der Ausschuss besprach die Erweiterung der Skater-Anlage und die Neugestaltung des Spielplatzes am Algesdorfer Dorfgemeinschaftshaus.

veröffentlicht am 22.05.2008 um 00:00 Uhr

Die SPD musste gleich feststellen, dass sie mit ihrem Antrag zur Erweiterung der Skaterbahn nicht unbedingt den richtigen Nerv der Jugend getroffen hatte. Das ist rausgeschmissenen Geld", sagte Jugendbürgermeister Daniel Devriel. Der Platz am Sportgelände in Rodenberg sei viel zu klein, um ein weiteres Gerät aufzustellen. Jugendparlamentarierin Jana Bredemeier sah das genauso. Bei einer Unterbrechung der Sitzung kam Uwe Matthias aus Algesdorf zu Wort. Er habe mit einer kleinen Gruppe Skatern gesprochen, die an der Stadtschule ihrem Hobby nachgehen. Darunter auch ein ehemaliger Fußballschüler von Matthias. Die Skater hätten am liebsten eine asphalti erte Fläche, die sie sich mit eigenen Mitteln und nach eigenen Wünschen jeweils gestalten können. Auch die Skater würden Maßnahmen an der Anlage am Sportplatz für Geldverschwendung halten, so Matthias. Ralf Sassmann (WGR) und Ignatz Stegmiller (FDP) schlugen vor, die Anlage noch einmal zu inspizieren. Nach den Ausführungen von Matthias wurde der Vorschlag von Ausschussvorsitzender Catrin Döpke (SPD) angenommen, den Antrag auf die Erweiterung der Anlage vorerst zurückzustellen. Der Ausschuss wird an einem Termin, zu dem auch die Skatergruppe eingeladen wird, die Anlage besichtigen. Danach will das Gremium weiter beraten. Auch die Neugestaltung des Kinderspielplatzes am Dorfgemeinschaftshaus in Algesdorf wurde nicht abschließend behandelt. Einig waren sich die Politiker, den Platz vor allem für kleine Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren auszustatten. Erst müsse die Verwaltung aber klären, wie viele Geräte in welcher Größe auf dem Bereich untergebracht werden können. Einigung muss zudem über den Bodenbelag getroffen werden. Sand und Mulch war im Gespräch. Bedenken haben die Politiker, dass dort Katzen und Hunde ihr Geschäft verrichten könnten. Es wurde über eine Einfriedung oder Umzäunung des Kinderspielbereichs gesprochen. Döpke fasste die gesammelten Vorschläge zusammen. Platz müsse demzufolge für eine Schaukel, einen Turm mit Rutsche, einen Sandkasten, Wipptiere und eine Sitzgruppe für Eltern sein. Mit Fragezeichen wurde die Entscheidung über den Bereich neben dem Feuerwehrhaus bedacht. Dort stehen zwei Wipptiere, die nach Meinung Wilhelm Hartmanns (SPD) dort bleiben können. Hartmann ist ohnehin der Meinung, dass es ratsam sein würde, ein Gesamtkonzept für den gesamten Außenbereich des Gemeinschaftshauses zu entwickeln, da das Feuerwehrhaus demnächst ohnehin erweitert wird.



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