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Ortsfeuerwehr Kleinenberg liefert stabile Nachwuchsarbeit

Die Hose für Maleika ist nun auch im Gepäck

KLEINENBERG. Die Dynamik, mit der die Ortsfeuerwehr Kleinenberg die Aufgaben im Jahr 2017 absolviert hatte, setzte sich am Samstagabend im vollen Feuerwehrgerätehaus schwungvoll fort.

veröffentlicht am 22.02.2018 um 00:00 Uhr

V. l.: Ortsbrandmeister Dieter Keuneke, Manuela Lönnecker, Melvin Lönnecker, Martin Schneider, Bürgermeister Klaus Blome, Ortsvorsteherin Melanie Brankov-Stein, stellvertretender Ortsbrandmeister Daniel von der Heide, Paul von der Heide, Vorsitzender
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Autor

Rudi Rudolph Reporter

Ortsbrandmeister Dieter Keuneke erinnerte in seinem Jahresbericht noch einmal an entscheidende Einsätze und Übungen. Die Ortsfeuerwehr leistete im vergangenen Jahr fünf Hilfseinsätze und zwei Löscheinsätze – dafür wendeten die Kameraden insgesamt 248 Stunden auf und kamen so gesehen glimpflich davon. Ganz anders sah das beim zeitlichen Aufwand in der Aus- und Fortbildung sowie im Training aus. Für Übungsdienste, Lehrgänge, Dienstbesprechungen, Fahrzeug- und Gerätepflege sowie Instandhaltungsarbeiten aufgebrachte Zeiten summierten sich zu insgesamt 1713 Stunden. Das spricht für den hohen Ausbildungsstand und die Motivation, mit der die Wehr rund um die Uhr zur Sicherheit der Allgemeinheit zur Verfügung steht.

Aktiv in der Ortsfeuerwehr Kleinenberg sind 25 Personen. Und für Nachwuchs wird in Kleinenberg gesorgt. So besteht die Jugendfeuerwehr aus neun Jugendlichen, und zehn Kinder lernen derzeit in der Kinderfeuerwehr die Grundlagen. Mit den Kameraden der Ehrenabteilung kommt die Feuerwehr auf 54 Mitglieder, zusätzlich gibt es zahlreiche fördernde Mitglieder.

Mit besonderem Lob bedachte Dieter Keuneke Jugendwart Jenja Eich, der sich im Jahre 2017 hervorragend beim verregneten Kreiszeltlager um das Wohl der teilnehmenden Jugendlichen gekümmert hatte. Dafür wurde er nun mit dem Ehrenzeichen der niedersächsischen Jugendfeuerwehr geehrt.

Auch die Kinderfeuerwehr „Löschdachse“ ist inzwischen fest in die Ortswehr integriert. Dafür dankte Keuneke speziell Claudia Brankov, die bald offiziell Brandschutzerzieherin sein wird und als stellvertretende Fachbereichsleiterin Kinderfeuerwehren nunmehr auf Landkreisebene tätig ist.

Über die Mängel am Gerätehaus verlor Dieter Keuneke nur wenige Worte, da ohnehin in den nächsten fünf Jahren kein Geld zur Verfügung stehe. Der Brandschutzbedarfsplan im Stadtgebiet setzt Prioritäten und weist dringendere Handlungsfelder aus.

Der Ortsbrandmeister dankte ausdrücklich der Stadtsparkasse, die mit ihrer finanziellen Unterstützung dazu beigetragen hatte, dass die persönliche Schutzausrüstung für jeden Aktiven nun komplett ausgehändigt werden konnte – bis auf die Hose für Maleika Hiller. Doch zufällig hatte Stadtbrandmeister Maik Gödeke auch diese jetzt im Gepäck. Wiedergewählt wurde das Kommando gleich en bloc, bestehend aus Gerätewart Heiko Brankov, Schriftführer Stephan von der Heide, die Kassenwartin Angelika Gräbner, der Sicherheitsbeauftragte Jörg Lönnecker, der Gruppenführer Jörg Keuneke, der Jugendwart Jenja Eich und die Kinderfeuerwehrwartin Claudia Brankov.

Melvin Lönnecker wurde zum Feuerwehrmann befördert und Manuela Lönnecker für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Bemerkenswert ist, dass alle Mitglieder der Familie Lönnecker in der aktiven Wehr vertreten sind. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Karl-Heinz Klus und Martin Schneider geehrt.

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