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Ida und Wilhelm Struckmeier feiern Diamantene Hochzeit / Gemeinsames Hobby: Tanzen

Die große Liebe hält seit über 60 Jahren

Rehren (la). Anfang 1947 ist Ida Struckmeier, geborene Belusa, mit ihren Eltern aus Ostpreußen nach Rehren gekommen. Gegenüber wohnte damals Wilhelm Struckmeier, und der hat sofort ein Auge auf die neue Nachbarin geworfen. Aus dem Nachbarschaftsflirt wurde Liebe, und am 12. Februar 1948 ließ sich das Paar im Standesamt in Hattendorf trauen. Zwei Tage später fand die kirchliche Hochzeit in der St. Eligius-Kirche zu Hattendorf statt.

veröffentlicht am 16.02.2008 um 00:00 Uhr

Ida und Wilhelm Struckmeier feiern heute ihre Diamantene Hochzei

"Gefeiert haben wir damals mit 42 Gästen auf der Diele", erinnert sich Wilhelm Struckmeier. Sein Großvater, der Zeltverleiher war, habe dafür einen Tanzboden in der Diele verlegt. Heute feiert das Paar die Diamantene Hochzeit mit einem Gottesdienst in der Rehrener Kapelle und im Anschluss daran mit der Familie, Freunden und Nachbarn im "Alten Zollhaus" in Rinteln. Zwei Söhne, Schwiegertöchter, sechs Enkel und zwei Urenkel gehören inzwischen zu der großen Familie. Während Ida Struckmeier die Kinder großgezogen und sich um den Haushalt gekümmert hat, hat Wilhelm Struckmeier, unterbrochen durch den Krieg, eine Lehre bei der Sparkasse absolviert und wurde danach übernommen. Er arbeitete in verschiedenen Geschäftsstellen - von 1959 bis 1963 in Rehren und danach in Rinteln. 1974 wurde er in den Vorstand der Kreissparkasse Schaumburg mit Sitz in Rinteln berufen und wurde nach der Fusion der Sparkassen, an der er erheblichen Anteil hatte, Vorstandsvorsitzender. Sei 1986 ist Wilhelm Struckmeier in Pension. Langweilig war und wird es dem rüstigen 84-Jährigen nicht. Er hat sich in zahlreichen Vereinen engagiert. Im TuS Rehren, bei der Feuerwehr und im Schützenverein ist er langjähriges Mitglied. 30 Jahre lang war er Vorsitzender der Kyffhäuserkameradschaft Rehren-Westerwald-Rannenberg und ist dort, wie bei der Reisevereinigung Rinteln, Ehrenvorsitzender. Den Verein für Heimatpflege Auetal und den Reit- und Fahrverein hat er mitgegründet und seit 30 Jahren ist er Mitglied im Lions Club Schaumburg. "Meine Frau hat mir immer den Rücken freigehalten, sonst wäre dieses Engagement nicht möglich gewesen", so Struckmeier. Einem Hobby ist das Paar über 40 Jahre lang gemeinsam nachgegangen - dem Tanzsport. Ein Mal pro Woche wurde in Steinbergen in der Tanzschule "Dorth" getanzt. "Außerdem reisen wir gern. 2000 haben wir unseren Sohn in Süd-West-Afrika besucht, der dort als Geologe arbeitet", erzählt die 83-Jährige.



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