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Schüler lernen eine jugendgemäße Kirche kennen / Meinberg: "Angebote müssen mit der Zeit gehen"

Die gelbe Karte für den Jesus-Schläger

Obernkirchen (rnk). Dieältesten Comicbilder der Bergstadt sind 512 Jahre alt, hängen in der Stiftskirche und haben auch nach 20 Jahren, in denen sie Herbert Schwiegk regelmäßig angeschaut hat, immer noch Überraschungen in petto. Die 13 Bilder zeigen den Leidensweg Jesu, vom Garten Gethsemane bis zur seiner Auferstehung. Sie entstanden zu einer Zeit, als Gottesdienste noch in Latein gehalten wurden und die Bibel fast 30 Jahre auf ihre deutsche Übersetzung warten musste. Besonders angetan hat es dem Pastor das Bild der Auferstehung, auf dem die Bild-Schnitzer einen Sarg als Symbol des Sieges über den Tod gewählt haben, das versteht schließlich jeder. "Und so ganz nebenbei bekommt ein Knecht, der ihn bei der Kreuzigung geschlagen hat, noch einen Tritt", erklärt Schwiegk: "Das entspricht heute der gelben Karte." Ein gutes Dutzend Kinder hört durchaus fasziniert zu, als Schwiegk Comics im Mittelalter erklärt.

veröffentlicht am 21.05.2008 um 00:00 Uhr

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