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Vier Cent weniger pro Kubikmeter

Die Gebühr für Schmutz- und Regenwasser sinkt

Bückeburg (rc). Die Gebührenzahler wird es freuen: Ab dem 1. Januar 2008 müssen sie weniger Schmutz- und Regenwassergebühren zahlen. Der Abwasserbetrieb wird die Gebühren je Kubikmeter Schmutzwasser von 1,78 auf 1,74 Euro senken, eine Senkung von 2,25 Prozent. Die Gebühren für Regenwasser sinken von 32 auf 31 Cent,eine Senkung von 3,13 Prozent. Auch die Anschlussbeiträge für Schmutz- und Regenwasser werden gesenkt. Alle Senkungen gelten bis einschließlich Ende 2010.

veröffentlicht am 06.09.2007 um 00:00 Uhr

Entsprechende Beschlüsse, die noch vom Rat bestätigt werden müssen, wurden auf der Sitzung des Werksausschusses am Dienstagabend einstimmig gefasst. Wie Bernd Wolff von der mit der Kalkulation beauftragten Wibera AG dem Ausschuss vorrechnete, sind in den kommenden drei Jahren zwar Steigerungen bei Betriebskosten, Verzinsung und im geringen Maße auch bei Abschreibungen zu erwarten. Da aber in den vergangenen drei Jahren Überdeckungen bei den so genannten Gebührenausgleichsrückstellungen in Höhe von fast 450 000 Euro angefallen sind, müssen diese jetzt nach den Maßgaben des Gesetzgebers an die Gebührenzahler zurückgezahlt werden. Verteilt auf die drei Jahre ist damit die Absenkung um vier, beziehungsweise einen Cent möglich. Bei den Beiträgen für Schmutz- und Regenwasser fallen die Senkungen noch deutlicher aus. Pro Quadratmeter überbauter Fläche müssen künftig noch 8,07 Euro statt 9,85 Euro gezahlt werden, eine Senkung von 18,07 Prozent. Bei den Regenwasserbeiträgen müssen je Quadratmeter noch 5,67 statt 6,27 Euro gezahlt werden, eine Senkung von 9,57 Prozent. "Insgesamt ein erfreuliches Ergebnis für unsere Bürger", wie im Ausschuss unisono festgestellt wurde. Wie Geschäftsführer Helmut Feldkötter auf entsprechende Nachfragen mitteilte, liegt Bückeburg mit den erhobenen Gebühren deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. "Wir haben hier fast ideale Bedingungen bei der Abwasserentsorgung in der Stadt und damit einen deutlichen Standortvorteil gegenüber Nachbarstädten wie Rinteln oder Porta, wo die Bedingungen ungleich schwieriger sind." Im Hinblick auf geplante Gewerbeansiedlungen seien die niedrigen Schmutzwassergebühren durchaus ein ausschlaggebendes Kriterium.



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