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Antendorfs Ortsbrandmeister Wolfgang Ulbrich seit 20 Jahren im Amt / Erfolgreiche Nachwuchsarbeit

Die "Feldküche" ist das Aushängeschild der Feuerwehr

Antendorf (la). Die Logistikkomponente, auch Feldküche genannt, der Ortsfeuerwehr Antendorf hat sich innerhalb kürzester Zeit weit über das Auetal und die Kreisgrenze hinaus einen Namen gemacht. Sechs Kücheneinsätze hatte das Team um Katrin Biesterfeld in diesem Jahr, davon drei für die Jugend.

veröffentlicht am 16.12.2008 um 00:00 Uhr

Markus Hartmann (v.l.) und Frederike Biesterfeld haben die Leitu

"Immer wieder höre ich, wie gut die Versorgung aus unserer Küche klappt und wie gut das Essen allen schmeckt", lobte Ortsbrandmeister Wolfgang Ulbrich während der Jahresversammlung im Feuerwehrgerätehaus. "Es ist sehr viel Arbeit, aber es macht uns Spaß", sagte Katrin Biesterfeld und erzählte von einigen Ereignissen bei den Einsätzen. So zum Beispiel von dem Brand im Küchenzelt beim Jugend-Kreiszeltlager in Rinteln. "Wir haben nachts die gesamte Küche reinigen und das komplette Geschirr, von den Gläsern bis zum Schneebesen, abwaschen müssen", so Biesterfeld. Bei einer Übung in Nienburg sprang das Auto der Feuerwehrfrauen bei der Abreise nicht an. "Wir rücken eigentlich immer als letzte ab, und so waren auch diesmal alle anderen bereits weg", erinnerte sich Katrin Biesterfeld. Mithilfe eines Treckers des Nienburger Ortsbrandmeisters wurde das Fahrzeug wieder in Gang gebracht, und die Frauen konnten ihre verspätete Heimreise antreten. Ortsbrandmeister Wolfgang Ulbrich blickte auf ein eher ruhiges Jahr zurück. "Von realen Einsätzen sind wir glücklicherweise verschont geblieben. Höhepunkt im vergangenen Jahr war unser 75-jähriges Bestehen, das mit Wettbewerben, einer Fahrzeugschau und der 1. Schaumburger Kinderolympiade gefeiert wurde", erinnerte Ulbrich. Die Mitgliederzahl der Ortsfeuerwehr istunverändert. 25 Aktive, 85 passive Mitglieder, elf Jugendliche und zwölf Kinder gehören der Ortsfeuerwehr an. "Das sind 148 Mitglieder. Eine beeindruckende Zahl für unseren kleinen Ort", so Ulbrich. Für 2009 gibt es erneut etliche Termine im Rahmen der Logistikkomponente, und die aktiven Feuerwehrleute werden Wettkämpfe und Übungen absolvieren. Außerdem soll ein Carport an das Feuerwehrgerätehaus angebaut werden, als Stellplatz für das Transportfahrzeug für die Kinder und Jugendlichen. Bei der Jugendfeuerwehr Antendorf, die derzeit aus elf Jugendlichen, acht Mädchen und drei Jungen, besteht, gab es einen Wechsel in der Leitung. Sven Bethge und Franziska Jakob traten aus persönlichen Gründen zurück. Ihre Nachfolger, Markus Hartmann und Frederike Biesterfeld, wurden von den Jugendlichen gewählt. Insgesamt 1555 Dienststunden hat die Jugendfeuerwehr imfast abgelaufenen Jahr absolviert, erfolgreich an Wettkämpfen teilgenommen und Veranstaltungen wie Bowlen, Eislaufen und das Tannenbaum-Einsammeln organisiert. Die Kinderfeuerwehr "Glühwürmchen" unter der Leitung von Iris und Boris Bartholdy erfreut sich großer Beliebtheit. 15 Kinder, sechs Mädchen und neun Jungen, nehmen regelmäßig an den "Diensten" teil. Der langjährige Kassierer der Ortsfeuerwehr, Peter Hau, gab während der Versammlung sein Amt ab. Torsten Clausing wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Für 50-jährige Mitgliedschaft, davon viele Jahre als Aktive, wurden Helmut Borcherding und Manfred Müller geehrt. Für Wolfgang Ulbrich und seine Frau Andrea gab es eine Überraschung. "Du bis jetzt seit 20 Jahren unser Ortsbrandmeister", stellte der stellvertretende Ortsbrandmeister Friedrich Stummeyer fest. Als Dankeschön überreichte er den Eheleuten einen "Wellness-Gutschein".



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