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Lindhorst gewinnt beim Osnabrücker SC 82:69 / TuS-Center mit vielen Rebounds

Die "Expedition in die Wüste" gelingt

Basketball (rh). Es läuft jetzt beim Oberligaaufsteiger TuS Lindhorst. Nach dem Kantersieg über den SCW Göttingen erspielte sich die Mannschaft auch in Osnabrück einen nie gefährdeten 82:69 (38:34)-Sieg über den Osnabrücker SC und schob sich dadurch auf den 6. Platz in der Oberliga vor. Die "Expedition in die Wüste" wurde also überaus erfolgreich abgeschlossen.

veröffentlicht am 14.11.2006 um 00:00 Uhr

Sebastian Glänzer (l.) holte in der Schlussphase wichtige Reboun

Dass der Beginn eines Spieles sehr oft spielentscheidend ist, hatten die Lindhorster nicht erst nach dem Traumstart gegen den SCW Göttingen gelernt. Entsprechend konzentriert und aggressiv ging die Mannschaft auch in Osnabrück in das Spiel. Dass das auch bitter nötig war wurde allen schnell klar, denn auch der OSC startete hellwach und mit einer knallharten Presse gegen den Lindhorster Angriff. Leider, und das zog sich fastdurch die gesamte Spielzeit, sahen sich die beiden Schiedsrichter nicht in der Lage, bei einer Mann-Mann-Verteidigung gesunde Härte von oft unfairen Mitteln zu unterscheiden. Besonders Heinrich Gerhardt und Victor Burhanau bekamen das oft zu spüren. In die Bresche sprang da Aufbauspieler Eugen Judt, dem es immer wieder gelang, sich den Attacken der Osnabrücker zu entziehen und der sein bestes Spiel für den TuS machte. Dennoch ging das erste Viertel durch einen Dreier Sekunden vor dem Ende knapp mit 18:16 an die Gastgeber. Das war es dann aber auch für den OSC. Im zweiten und ganz besonders im dritten Viertel beherrschte der TuS das Geschehen, versäumte es aber, den Sack zuzumachen. So hielten die Lindhorster ihren Gegner zwar immer auf einem respektierlichen Abstand, konnten sich aber nie ganz sicher sein. Etwas bedenkliche Mienen gab es dann noch einmal auf der TuS-Bank, als mit Blome, Gerhardt, Burhanau und Bednareck vier der acht mitgereisten Spieler (Allak und Cwik fehlten) mit vier Fouls belastet spielen mussten. Doch mit Geschick und auch durch die Klasse aller vier Center, die jetzt enorm stark reboundeten (Sebastian Glänzer) ließ der TuS nichts mehr anbrennen. Jetzt wurde auch in der Offensive mehrüber die "Langen" gespielt, wobei sich David Bednareck als nicht zu stoppen erwies. Niemals zu kontrollieren war natürlich auch wieder Christian Brenneke, der sich in absoluter Topform befindet. TuS: Burhanau 18, Judt 7, Weinert 4, Gerhardt 8, Glänzer 5, Bednareck 11, Brenneke 25, Blome 4.

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