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VfL Stadthagen verliert bei der HSG Nienburg 29:39 und schwebt in akuter Abstiegsgefahr

Die dummen Fehler werden böse bestraft

Handball (mic). Die Handballer des VfL Stadthagen hatten sich beim heimstarken Tabellenzweiten HSG Nienburg viel vorgenommen, konnten aber gegen dieüberragenden Individualisten des Neulings nichts ausrichten. Die HSG festigte mit einem sicheren 39:29-Heimtriumph über den VfL Stadthagen den zweiten Platz in der Spitzengruppe der Handball-Landesliga. Dagegen spielt der VfL Stadthagen als Tabellenzehnter mit 10:18 Punkten gegen den Abstieg!

veröffentlicht am 17.12.2007 um 00:00 Uhr

VfL-Goalgetter Stefan Franke hielt die Partie in Nienburg durch

"Wir haben am Anfang dumme Fehler im Angriff gemacht und sind mit einem schnellen 0:4-Rückstand böse bestraft worden. Bis dahin haben wir nicht einmal auf das gegnerische Tor geworfen und waren schockiert! Anschließend haben wir uns gefangen, mitgehalten und waren beim 19:15-Anschlusstreffer in Schlagweite. Doch Nienburg war einfach besser und hatte den Sieg verdient. Wir haben esnicht geschafft, unser Konzept umzusetzen", analysierte VfL-Trainer Werner Eyßer die heftige Niederlage. In einer starken Anfangsphase konnten die Weichen von den Hausherren früh auf Sieg gestellt werden. Die Truppe von Trainer Frank Otto ging hochkonzentriert in das Match. Die Anfangsviertelstunde war geprägt von guter Abwehrarbeit und schnellen Tempogegenstößen, die immer wieder vom überragenden Daniel Fromme (14 Tore) abgeschlossen wurden. Der Neuling zeigte von Anfang an, dass das Remis in Vinnhorst lediglich ein Ausrutscher war. Doch trotz des zwischenzeitlichen Acht-Tore-Rückstands gab sich die Eyßer-Sieben nie auf und konnte das Ergebnis, vornehmlich durch Stefan Franke, zum 22:16-Pausenrückstand verkürzen. Auch nach dem Seitenwechsel gab die HSGüber ein 25:19- und 27:22-Zwischenstand den Ton an. Zahlreiche umstrittene und einseitige Entscheidungen der Schiedsrichter ließen bei einigen VfL-Akteuren in der Schlussphase den Frust hochkommen. "Wir haben dumme Zeitstrafen wegen Meckerei kassiert! Allerdings habe ich auch noch kein Spiel erlebt, in dem wir keinen einzigen Siebenmeter erhalten haben", stellte sich Eyßer schützend vor seine Mannschaft. VfL: Franke 11, Kaplanski 6, Harting 4, Wilkening 3, Lauterbach 2, Pante 2, Burghard 1.

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