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Die "Weserflößer Reinhardshagen" kämpfen (nicht nur) für die Nachhaltigkeit in der Natur

Die Demokratie beginnt am nächsten Weserufer

Fuhlen/Rinteln. Irgendwo, weit hinter Fuhlen, eine gute Stunde nach dem Ablegen, nimmt sich Eckhard Meyer eine Kladde mit stilechtem Holzeinband und beginnt niederzuschreiben, wie es denn gestern war. Gut war es, wird er notieren, rund 500 Menschen haben den Flößern in Fuhlen einen herzlichen Empfang bereitet. Sicher, man ist gut befreundet mit den Fuhlener Flößern, aber von einem Tag auf den anderen eine größere Veranstaltung zu stemmen, das gelingt auch nicht jedem. Manchmal wollen sie auch nicht, wie in Hameln, wo die Flößer nicht so empfangenwurden, wie sie es erwartet hatten. "Aber wir haben dem Rattenfänger trotzdem einen Taler gegeben", erzählt Meyer, während er einträgt: Namen, Adressen, E-Mails, Handy- und Dienstnummern von potenziellen Ansprechpartnern.

veröffentlicht am 21.07.2008 um 00:00 Uhr

Autor:

Frank Westermann


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