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Herbert Grönemeyer widmete dieser Fast-Food-Finesse bereits ein Lied

Die Currywurst wird 60 – und schmeckt so gut wie immer

Sänger Herbert Grönemeyer hatte ihr bereits vor 30 Jahren ein Lied gewidmet, eines, dass das sinnliche Erlebnis und die Tücken des Verzehrs gleichermaßen veranschaulichte. Da war die Currywurst sozusagen in aller Munde (mal abgesehen von denen der Vegetarier). In diesem Jahr feiert dieses leckere Stück deutsche Fast-Food-Finesse 60. Geburtstag – und wo, wenn nicht an heimischen Imbissen, würde sie wohl am besten munden?

veröffentlicht am 23.10.2009 um 06:32 Uhr

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Es ist nicht lange her, da stritten Hamburg und Berlin allen Ernstes über den Geburtsort der Currywurst. Ja, es gibt Hamburger. Ja, es gibt Berliner. Aber den beiden Städten war das nicht genug, und so behauptete jede für sich, die Mutter aller Currywürste zu sein. Doch der Punkt geht eindeutig an Berlin. In einer Regennacht am 4. September 1947 machte die Berliner Standbesitzerin Herta Heuwer die Entdeckung ihres Lebens: „Es goss kleene Kinderköppe, keen Mensch war an meiner Bude. Aus Langeweile rührte ich Gewürze mit Tomatenmark zusammen – und es schmeckte herrlich!“ Der erste Schritt war gemacht. Zwei Jahre später war die Currywurst geboren. Und sie schmeckt bis heute vielen Menschen. In der Stadt, auf dem Wochenmarkt, am Imbiss auf dem Land, als Zuschauer beim Fußball, bald auch wieder auf dem Weihnachtsmarkt – die Currywurst passt grundsätzlich immer und überall.

Allein in Berlin gehen jährlich an die 70 Millionen über den Verkaufstresen. In Hameln und Umgebung sind es natürlich weit weniger, dennoch hat sich die Currywurst auch hier als Fast-Food-Essen etabliert. Geschmacklich kommt sie nach all den Jahren immer noch gut an. Das Geheimnis einer guten Currywurst liegt aber nicht allein in der Zubereitung der Sauce, sondern vor allem im Fleisch – und da sollten sich die Kunden bei den Imbissen auf hohe Qualität verlassen. Fragen schadet übrigens auch nicht: Betriebe, die ihre Arbeit ernst nehmen, haben nichts zu verbergen und geben gerne Auskunft darüber, wo ihre Currywurst herkommt. Und dann: genießen! Denn als Mahlzeit für zwischendurch ist die Currywurst unschlagbar. jlg



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