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Landrat Rüdiger Butte bedankt sich bei den Beteiligten des Projektes „Brückenjahr“ mit einer Urkunde

Die Brücke vom Kindergarten zur Grundschule steht

Hameln. Mit dem Programm „Das letzte Kindergartenjahr als Brückenjahr zur Grundschule“ stärkt das Land Niedersachsen im letzten Jahr vor der Einschulung die Bildungs- und Erziehungsarbeit von Kindertageseinrichtungen gemeinsam mit den Grundschulen und leistet einen Beitrag zur Anschlussfähigkeit der beiden Bildungsbereiche.

veröffentlicht am 23.06.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:41 Uhr

Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule stellt für alle Kinder ein Lebensereignis mit besonderen Herausforderungen dar. Aber nicht nur die Kinder sondern auch ihre Familien haben diesen Übergang zu bewältigen. Als Eltern von Schulkindern werden sie mit ganz neuen Aufgaben konfrontiert. Ziel des „Brückenjahres“ ist es deshalb, die Anschlussfähigkeit von Kindergarten und Schule bezogen auf den Bildungsverlauf der Kinder zu verbessern. Kindergarten und Schule entwickeln ein gemeinsames Bildungsverständnis.

Innerhalb des Modellprojekts arbeitet die Grundschule mit bis zu drei Kindertageseinrichtungen zusammen und erarbeitet ein Konzept für die Förderung der Kleinen im letzten Kindergartenjahr auf Basis von qualifizierten Beobachtungen der Kinder und vertieft zudem die Zusammenarbeit mit den Eltern. Durch regelmäßige Treffen sind die Einrichtungen und deren Mitarbeiterinnen näher zusammen gerückt und konnten Einblicke in die Arbeitsbereiche der jeweils Anderen erhalten. Landrat Rüdiger Butte dankte jetzt allen Projektbeteiligten aus den unten aufgeführten Schulen und Kindergärten im Kreishaus mit einer Urkunde.

„Das Brückenjahr“, so Butte, „beinhaltet gute Rahmenbedingungen, um projektbezogen nach vorne zu kommen. Bildung, und damit meine ich auch bereits den vorschulischen Bereich, ist das Thema der Zukunft.“

Im Dialog mit den Erzieherinnen wurde übereinstimmend deutlich, dass das Projekt gut und notwendig ist und eine Weiterführung folglich wünschenswert.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine verbindlichen Aussagen hinsichtlich einer Projektfortsetzung. Das Programm „Brückenjahr“ hat im August 2007 begonnen und wurde für insgesamt vier Jahre vom Land gefördert.

Im Landkreis Hameln-Pyrmont waren im 2. Durchlauf, also von 2009 bis 2011, folgende Einrichtungen beteiligt: die Grundschule Coppenbrügge mit dem St. Nicolai Kindergarten Niederstraße, dem St. Nicolai Kindergarten Schlossstraße und dem Waldkindergarten Coppenbrügge e. V. Die Klütschule in Hameln mit dem städtischen Kindergarten in der Domeierstraße, dem evangelischen Kindergarten an der Klütstraße und dem Kindergarten Hameln e. V. Die Südstadt Schule mit der DRK-Kindertagesstätte in der Königstraße. Die Grundschule Groß Berkel mit dem evangelischen Kindergarten „St. Johannis“ Groß Berkel und dem evangelischen Kindergarten Grupenhagen. Die Basbergschule in Hameln mit der DRK-Kindertagesstätte Friedrich-List-Straße, dem Kindergarten der Paul-Gerhard-Gemeinde und der Kindertagesstätte Feuergraben.

Erzieher und Grundschullehrer rückten bei dem Projekt Brückenjahr näher zusammen und tauschten Erfahrungen aus. Die Anschubfinanzierung leistete das Land. Das Konzept steht, nun kann es eigentlich fortgesetzt werden.



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