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Universität Lüneburg will die Werkstatt wissenschaftlich begleiten

Die Brücke lädt zu einer Zukunftswerkstatt ein

Hameln (ul). Renate Sielaff und Birgid Schäfer sind die Stützpfeiler der Brücke des Vereins für seelisch kranke Menschen, den es bereits seit 22 Jahren in Hameln gibt, und der landesweit als Vorbild der Einbindung von Menschen mit einem Handicap in die Gesellschaft gelten kann (Inklusion). Die Arbeit der beiden Sozialpädagoginnen sei stets so gut, dass der Vorstand immer bestens vorbereitet tagen könne, sich per E-Mail die Aufgaben verteile, lobte die Vorsitzende Irina Teichert in der Jahreshauptversammlung. Und diesem Lob schlossen sich ihre Stellvertreterin Lisa Stöckle, Kassenwart Georg Richter und die beiden Kassenprüfer Heidemarie Günter-Erzgräber und Christa Sohns an. Gedankt wurde auch den vier geförderten Mitarbeitern und den 20 ehrenamtlichen Helfern.

veröffentlicht am 26.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 14:21 Uhr

„Insgesamt hat die Brücke einen hohen Bekanntheitsgrad im Landkreis und im Land“, bestätigte Birgit Schäfer und dankte für die Fördermittel. Das niedrig-schwellige Beratungs- und Freizeitangebot helfe Menschen mit psychischen Erkrankungen, sich zu informieren und soziale Kontakte zu knüpfen. Nach einem Klinikaufenthalt können Betroffene durch die Einbindung in die ehrenamtliche Arbeit in der Brücke und die Unterstützung der Selbsthilfegruppe ihr Selbstwertgefühl entwickeln. Die vom Gesetzgeber neu geschaffene Eingliederungshilfen stehe dem Verein bisher nicht zur Verfügung. Jährlich müssten rund 9100 Euro an Spenden und Mitgliedsbeiträgen aufgebracht werden, um die Personal- und Sachkosten decken zu können.

Am 8. Juni lädt der Verein deshalb zu einer Zukunftswerkstatt zum Thema neue Versorgungsformen und Inklusion ein. Die Uni Lüneburg wird die Werkstatt wissenschaftlich begleiten. Schäfer und Sielaff hoffen, dass viele Betroffene und Angehörige dabei mitmachen. Auch die Vereins-Flyer und die Broschüren werden in diesem Jahr inhaltlich aufgepeppt und mithilfe einer Grafikerin neu gestaltet. Die Finanzierung sei bereits gesichert. Die Mitglieder wollen in der Bevölkerung noch mehr Verständnis wecken für Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Dazu sucht der Verein jetzt Schüler und Studenten als Multiplikatoren.

Die treuen Mitarbeiter der Brücke kümmern sich um die Einbindung psychisch erkrankter Menschen in die Gesellschaft.

Foto: ul



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