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Mit ihren Gesellenstücken und Arbeitsproben haben sie sich in ihrer Berufsausbildung bereits hervorragend qualifiziert

Die besten Nachwuchshandwerker wurden ausgezeichnet

Hannover. „And the Winner is...“ hieß es jetzt bei der Kammersiegerehrung im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks in der Handwerkskammer Hannover gleich 39 mal. Voller Stolz nahmen 12 Gesellinnen und 27 Gesellen aus der Hand von Kammerpräsident Walter Heitmüller Urkunden und Preise entgegen. Mit ihren Gesellenstücken oder Arbeitsproben hatten sie sich als Beste ihres jeweiligen Berufs qualifiziert. Mit von der Partie waren unter anderem eine Augeoptikerin, ein Bootsbauer, ein Feinwerkmechaniker, eine Goldschmiedin, eine Konditorin, ein Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik, eine Orthopädiemechanikerin sowie ein Schornsteinfeger und eine Zahntechnikerin.

veröffentlicht am 03.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:21 Uhr

Gruppenbild der Kammersieger im Leistungswettbewerb des deutsche

Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der ersten Runde des Wettbewerbs hieß es weiter Daumen drücken für die Ausscheidung auf Landesebene in Oldenburg. Der Bundeswettbewerb findet in diesem Jahr am 4. Dezember in Bayreuth statt.

In seiner Rede würdigte Handwerkskammerpräsident Walter Heitmüller die herausragenden Leistungen der jungen Handwerkerinnen und Handwerker. Außerdem betonte der Kammerpräsident, dass auch die neuen Zahlen der Ausbildungsverträge im Kammerbezirk Hannover zeigten, dass das Handwerk nach wie vor großen Wert auf die Ausbildung seiner Nachwuchskräfte legt. „Im letzten Jahr hatten wir einen Anstieg von 4 Prozent bei den abgeschlossenen Lehrverträgen. Und zum Stichtag 30. August 2010 können wir erneut ein Plus von 4 Prozent verzeichnen. 2461 neue Ausbildungsverträge wurden von Januar bis August im Kammerbezirk Hannover geschlossen. Das ist ein großartiger Erfolg, auf dem wir uns aber gewiss nicht ausruhen dürfen“, sagte Heitmüller während der Feierstunde. „Auch in diesem Jahr ist es noch nicht zu spät. Ausbildungsbetriebe und Bewerber können noch bis zum 31. Oktober Lehrverträge abschließen. Außerdem warten noch rund 400 Langzeitpraktika auf Bewerber, die Lust auf Handwerk haben“, erläuterte Heitmüller.

Mit Blick auf den bevorstehenden Fachkräftemangel betonte Heitmüller aber auch, dass es in Zukunft vor allem darauf ankäme, mehr Jugendliche für das Handwerk zu begeistern und dafür zu sorgen, dass sie eine Ausbildung beginnen und durchhalten. Denn schließlich müssten sich die deutschen Handwerksbetriebe im Kampf um qualifizierten Nachwuchs in Zukunft auf dem großen Arbeits- und Ausbildungsmarkt Europa behaupten.

Am praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend können diejenigen Gesellinnen und Gesellen teilnehmen, die als Beste die Frühjahrs- oder Sommerprüfung 2010 bestanden haben und nicht älter als 23 Jahre sind.

Unter den Kammersiegerinnen und -sieger des Jahres 2010 sind aus unserer Region als die besten Gesellen folgende Personen ausgezeichnet worden: Der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Florian Biskupek aus Coppenbrügge und sein Ausbildungsbetrieb Udo Berg e. K., Hameln. Der Kälteanlagenbauer Dominik Merschmann aus Delbrück und sein Ausbildungsbetrieb: Kälte-Klima GmbH Bertuleit & Müller, Hameln. Der Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker Stephan Nottbohm aus Bad Pyrmont und sein Ausbildungsbetrieb Schierling Karosseriefachbetrieb GmbH, Hameln.

Die Kosmetikerin Maren Böhm aus Herzen und ihre Ausbilderin Kosmetikerin Marion Neddermeyer aus Hameln. Der Oberflächenbeschichter Thomas Thran, aus Springe und sein Ausbildungsbetrieb Fritz Bunte + Co Metalloberflächenveredelung GmbH & Co. KG, Hannover.

Der Orthopädieschuhmacher David Moschner aus Rinteln und sein Ausbildungsbetrieb Orthopädie Schuhtechnik Schievink GmbH, Hannover. Die Raumausstatterin Andrea Rennert aus Hameln und ihr Ausbilder Raumausstattermeister Carmen Ringe und Heiko Gronauer, Hameln. Der Sattler Fachrichtung Fahrzeugsattler Joon-Henric Müller aus Hameln und sein Ausbilder Kraftfahrzeugmechaniker- und Sattlermeister Rüdiger Neumann in Linsburg.



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