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Pastor Bernhard Jess referiert über Sterben und Tod

Die Begleitung ist wichtig

BAD PYRMONT. Wenn ein Priester über Lebensabsschnitte wie Sterben und Tod spricht, erscheinen zunächst Worte aus theologischer Sicht unvermeidbar, ja werden geradezu erwartet.

veröffentlicht am 03.12.2019 um 15:01 Uhr

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Reporter

Und so war es im Grunde selbstverständlich, dass Pastor Bernhard Jess seine Zuhörer anfangs mit Grundlagen christlicher Werte und Kultur, mit Glaubens- und Lebensfragen auf den Abend im Versammlungsraum des Hospizes Bethesda im Friedensthal einstimmte.

„Wir haben uns zurückliegend mit einer ganzen Reihe von unterschiedlichsten Sichtweisen verschiedener Religionen dem Thema Trauer, Tod und Sterben genähert. Da bot es sich geradezu an, diese Annäherung in einer christlichen Einrichtung eben auch aus christlicher Sicht vorzunehmen“, machten Dr. Hans-Hermann Zimny als Einladender des Bad Pyrmonter Ärztevereins und Pastor Jess als „Hausseelsorger“ im Agaplesion Krankenhaus und Hospiz, an diesem Abend eben auch als Referent, deutlich.

Der Geist, die Seele und damit auch die Gefühlswelt des Menschen müssen dabei ebenso als Grundprinzip der Nächstenliebe im Hospiz genährt werden.

Diese Zuwendung würden nicht nur ein multiprofessionelles Personal und eine ganze Reihe ehrenamtlich tätiger Mitglieder des Hospizvereins, mit dem das stationäre Hospiz eng kooperiere, gewährleisten. Unschätzbar wichtig sei die Begleitung durch Angehörige oder Freunde in dieser emotional sehr bewegenden Lebensphase. Für die Wirkungsweise des Hospizes sei es bei aller Zuwendung gleichgültig, welchen Glauben der Gast habe, welche Hautfarbe ihn kennzeichnet, ob er betucht oder mittellos ist.

Die informative Reihe, die sich mit unterschiedlichen Glaubens- und Lebensräumen beschäftigt, soll nach Aussage von Dr. Zimny im kommenden Jahr fortgesetzt werden.



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