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Umgestaltung von Eingang und Vorplatz / Mehr Freiraum im Altarbereich / Landesfachschule liefert Ideenskizze

Die Bad Eilser Christuskirche soll barrierefrei werden

Bad Eilsen (sig). Der Eingang, aber auch der Vorplatz der Christuskirche sollen umgestaltet werden. Bei einem Kirchenkaffee hat Pastor Rainer Rinne die Teilnehmer kürzlich über die aktuellen Pläne informiert.

veröffentlicht am 22.05.2008 um 00:00 Uhr

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Schon lange wurde es als hinderlich empfunden, dass es im Eingangsbereich der Kirche Stufen gibt. Für Ältere und vor allem für Behinderte ist das keine reine Freude. Dieses Problem soll aus der Welt geschafft werden. Im Zuge dieser Maßnahme wird der Innenhof umgestaltet. Der Rasen soll entfernt und durch eine tragfähige sowie belastbare Brechsandschicht ersetzt werden, die auch den Ständen und Wagen beim Weihnachtsmarkt eine bessere Standfestigkeit bietet. Die kircheneigenen Parkplätze bleiben unangetastet, aber der Holzzaun und die derzeitige stachlige Hecke werden weggenommen. Dafür gibt es eine neue Anpflanzung, vor der innen zusätzlich ein Weg angelegt wird. Damit verbunden sind umfangreiche Erdbewegungen. Sie sollen dazu führen, dass die Kirchenbesucher das Gotteshaus künftig ebenerdig erreichen. Die Ideenskizze für dieses Projekt stammt von der Justus-Liebig-Schule in Hannover, in der Landschaftsgärtner ausgebildet werden. Ihr Entwurf sieht auch eine Pergola rund um den Innenhof und außerdem Beete vor. Für das Zentrum des Platzes, in dem zurzeit eine Tanne steht, können noch Vorschläge gemacht werden. Aber fest steht: So lange noch keine Zusage von der Landeskirche für die Übernahme eines Kostenanteils vorliegt, bleibt der Plan in der Schublade. Hoffnung besteht erst für 2009. Möglichst eher realisieren möchte man eine Umgestaltung im Inneren der Kirche. Pastor Rainer Rinne: "Wir wollen die ersten vier Bankreihen durch 50 Stühle ersetzen. Auf diese Weise schaffen wir mehr Platz für Chöre, Instrumentalgruppen und Theateraufführungen." Vier verschiedene Stuhlarten wurden anschließend vorgestellt. Infrage kommt eine Holzkonstruktion mit Sitz- und Rückenpolster. Diese Stühle lassen sich gut miteinander verbinden und auch stapeln. Für den Bereich, der sich an den Kirchenraum anschließt und in dem sich eine Bibliothek sowie Ausstellungstafeln befinden, sollen weitere 50 gleichartige Stühle angeschafft werden. Nach dem Kirchenvorstand und dem Bauausschuss haben jetzt auch die Teilnehmer beim Kirchenkaffee Sitzproben gemacht. Es werden keine Einwände erhoben, wenn sich aus der Kirchengemeinde Spender finden lassen, die bereit sind, die Anschaffung eines Stuhls zu finanzieren. Diese Spendenaktion läuft beim Sommerfest der Kirchengemeinde am 28. Juni offiziell an.



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