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„Potsdamer Platz“ wird dieses Jahr ausgebaut / Sanierung der ehemaligen Feuerwache zurückgestellt

Die „Alte Schule“ hat Priorität

Niedernwöhren (svb). Bei den Planungen des Gemeinderats Niedernwöhren zur Dorferneuerung hat sich eine Änderung ergeben. Der Rat stellte die Sanierung der alten Feuerwache an der Hauptstraße zunächst zurück. Um das zurzeit leer stehende Gerätehaus herum sollte ein neuer Ortsmittelpunkt entstehen (wir berichteten).

veröffentlicht am 28.03.2012 um 16:46 Uhr
aktualisiert am 28.03.2012 um 17:17 Uhr

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Energetisch sei der Zustand des alten Feuerwehrhauses problematisch, berichtete der stellvertretende Bürgermeister, Friedrich Wilharm (CDU). Für eine Nachnutzung müssten etwa 300 000 Euro in das Gebäude investiert werden. Der Vorschlag der zuständigen Ausschüsse lautete deshalb, dieses Projekt zurückzustellen. Um zuerst nicht abgeschlossene Projekte zu beenden, nahm der Rat den Vorschlag einstimmig an.

Das Hauptaugenmerk liegt nun auf der „Alten Schule“, dessen Außenmauerwerk dieses Jahr saniert werden soll. Die Planungen für den Innenausbau sollen ebenfalls noch in 2012 abgeschlossen werden, damit dieser im Jahr 2013 beginnen kann. Somit sei zunächst an diesem Standort ein Ortsmittelpunkt geschaffen, der für Dorffeste und andere Aktivitäten genutzt werden könnte, waren sich die Ratsmitglieder einig.

Des Weiteren gehört zum Dorferneuerungsprogramm für dieses Jahr der sogenannte „Potsdamer Platz“ neben der Gaststätte „Alter Krug“. Die Fläche an der Einmündung Sportplatzstraße in die Hauptstraße erhält unter anderem eine neue Pflasterung.

Darüber hinaus hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, den Wiehäger Weg als überregionalen Wirtschaftsweg auf einer Breite von 3,50 Meter für den landwirtschaftlichen Verkehr auszubauen. Für diese Baumaßnahme steht Geld des Förderprogramms für Kommunen, „Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung“ (ZILE) zur Verfügung. Der Rat entschied sich ferner für die Übernahme und den Ausbau der Kanalstraße, um „die Erschließung des Gewerbegebietes Wiehagen rechtlich abzusichern“, lautete der Beschluss. Die Straße wird damit aus dem Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übernommen, und die erforderlichen Flächen für den Ausbau beziehungsweise die Fortführung übernimmt die Gemeinde vom Landkreis Schaumburg.



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