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2. Anlauf auf dem Jetenburger Friedhof am kommenden Sonnabend

Die "Aktion Tretminen" fällt dem Dauerregen zum Opfer

Der schmucke Gesamteindruck des Jetenburger Friedhofs erhält durch viele Hundehäufchen unerquickliche Begleiterscheinungen. Ein Hinweisschild am Eingang macht auf die Konsequenz des absoluten Hundeverbots aufmerksam - es hilft nur nichts. Foto: bus Bückeburg (bus). Die "Aktion Tretminen", mit der Pastor Klaus Zastrow den Jetenburger Friedhof von Hundekot befreien will, ist den unwirtlichen Witterungsverhältnissen zum Opfer gefallen. "Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben", unterstrich der Geistliche seine Absicht, die Angelegenheit nicht im Sande verlaufen zu lassen. Und Zastrow machte gleich vor Ort Nägel mit Köpfen - am kommenden Sonnabend, 18. November, soll es um 12 Uhr einen zweiten Anlauf geben, die unerquicklichen Hinterlassenschaften zu beseitigen.

veröffentlicht am 14.11.2006 um 00:00 Uhr

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"Dass heute angesichts des strömenden Regens nur ein einziger Helfer erschienen ist, kann ich durchaus nachvollziehen", merkte der Pastor am Sonnabend an. Bei diesem Wetter, erinnerte er mit einem sprichwörtlichen Bild an die Urheber der "Minen", schicke man ja nicht einmal einen Hund vor die Tür. Zastrow will dasÄrgernis Hundekot nicht länger hinnehmen. Für Besucher der Gräber oder Personen, die den Friedhof auf ihrem Weg in die Stadt passieren, sei es kaum noch möglich, den Häufchen auszuweichen. Hinweisschilder, die die sofortige Beseitigung der Verunreinigungen anmahnen und auf die Konsequenz eines absoluten Hundeverbots aufmerksam machen, scheinen in Hundehalterkreisen wenig Beachtung zu finden. Da er sehr wohl wisse, dass die Tiere als solche nicht zur Verantwortung zu ziehen sind, richtet sich sein erneuter Appell an deren Besitzer. Zastrows Vorschlag: Alle Herrchen und Frauchen aus der näheren und weiteren Umgebung sollten sich an der Aktion beteiligen und die Gassigangresultate mit Schaufeln und Tüten entsorgen. Zastrow: "In der Gewissheit Ihrer Hilfsbereitschaft werde ich Sie am 18. November erneut an der Jetenburger Kirche erwarten."

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