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Auch ohne Einweisung vorbildlich gehandelt / Qualität der Ausbildung wird sichtbar

Dickes Lob an die jungen Kameraden

Langenfeld. Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Ortswehr Langenfeld konnten Ortsbrandmeister Constantin Tegtmeier und sein Stellvertreter Dierk Hauser auf ein einsatzmäßig ruhiges, aber dennoch arbeitsreiches Jahr zurückblicken.

veröffentlicht am 06.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:21 Uhr

Anfang Februar wurde die Ortswehr in der Nacht zu einer Personensuche im Hohensteingebiet gerufen. Zusammen mit anderen Ortswehren wurde der Wald durchkämmt und am späten Vormittag nahm die Suche schließlich ein trauriges Ende. Ende April brannte ein Müllwagen in einer engen Straße, durch schnelles Eingreifen konnte weiterer Schaden verhindert werden. Das Auslaufen von Biokraftstoff konnte aber nicht vollständig verhindert werden, weil die Löscharbeiten am Lkw dies nicht sofort zuließen. So musste der Kraftstoff auf dem Wasser eines nahe gelegenen Teiches gebunden und abgesaugt werden. Nach insgesamt neun zermürbenden Stunden konnten alle Einsatzkräfte wieder abrücken. Großes Lob vom Stadtbrandmeister erhielten bei diesem Einsatz zwei junge, noch in der Ausbildung befindliche Langenfelder Kameraden für ihr umsichtiges Handeln und gezieltes Vorgehen bis zum Eintreffen der erfahrenen Kameraden. „Dieses Verhalten zeigt die gute Ausbildung des Nachwuchses sowohl auf Stadt- wie auch auf Ortsebene“, betonte der Stadtbrandmeister.

Weitere Einsätze gab es nicht, sodass der weitere Schwerpunkt auf Aus- und Weiterbildung lag. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Dierk Hauser berichtete von Übungen, Wettbewerbsteilnahmen, Lehrgängen und Veranstaltungen. Der Jugendwart Georg Schmitz berichtete von einem Highlight der Jugendwehr im Juli. Zusammen mit einem Mitarbeiter eines Brandschutzservices wurde eine Schulung „brennen und löschen“ abgehalten, in der die Jugendlichen den Umgang mit Feuerlöschern lernten und live eine Fettexplosion miterleben konnten und sich von der acht Meter hohen Stichflamme beeindruckt zeigten. Auch bei den Atemschutzgeräteträgern kam die Ausbildung nicht zu kurz. So leistete die Ortswehr insgesamt 1567 Stunden in der Einsatzabteilung und 1046 Stunden in der Jugendwehr.

Bürgermeister Harald Krüger und der stellvertretende Ortsbürgermeister Uwe Sprick lobten das Engagement der Feuerwehr. Zum Oberlöschmeister wurde Dierk Hauser befördert, der auch die Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielt. Ebenfalls für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Constantin Anger und Uwe Stratmann ausgezeichnet. Für 40 Jahre wurde Rüdiger Schmitz geehrt. Jugendwart Georg Schmitz und der Sicherheitsbeauftragte Klemens Doppke wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Schriftführer ist Sascha Hesse.



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