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"Demoday": Heimischer Golfclub informiertüber Driver und Putter

Deutschlands Spitzengolferin Anja Monk lobt die Anlage am Harrl

Bad Eilsen/Luhden (sig). Eigentlich war alles perfekt beim ersten "Demoday" , den der Golfclub "Am Harrl" am Sonnabend auf seinem Gelände ausgerichtet hat. Die Organisatoren hatten sich alle Mühe gegeben. Alle weltweit agierenden und wichtigen Hersteller von Golfausrüstungen waren zu diesem Anlass erschienen. Aber weil Golf nun einmal kein Hallensport ist, minderte das nasskalte Wetter natürlich die Stimmung und den Zuspruch.

veröffentlicht am 24.04.2006 um 00:00 Uhr

Die von weither angereisten Besucher lassen keine Gelegenheit au

Das ständige Tröpfeln und Nieseln hielten so manchen Golfer davon ab, seine Schritte zum Harrl zu lenken und sich dort darüber zu informieren, was der technische Fortschritt in diesem Sport an Neuem hervorgebracht hat. Immerhin waren dort alle Firmen vertreten, die international zu den Großen zählenund ihren Hauptsitz in den USA, in England und Japan haben. Unter kleinen Pagodenzelten am Rande der Driving Range präsentierten sie einen Teil ihrer Neuheiten - und das waren in erster Linie Schläger, die von den Besuchern anschließend ausprobiert werden konnten. Neulinge erhielten dort auch sachkundige Anweisungen zum richtigen Handhaben der Driver, Eisen und Putter. Dirk Schwarz vom Golfclub "Am Harrl" machte klar, dass es da heute eine große Bandbreite gibt. Für einen "Porsche" unter den Schlägern, den ein kalifornisches Unternehmen herstellt, muss man zum Beispiel 999 Euro auf den Tisch legen. Zu einem so wertvollen Sportgerät werden heute solche modernen Materialien wie Graphit, Karbon und Titan benötigt. Eine wichtige Zusage machte beim "Demoday" Rainer Höschen, der Bielefelder Filialchef von "Golf House", dem Sponsor der Veranstaltung. Er versprach, dieses Ereignis auch im nächsten Jahr am Harrl auszurichten. Das sei schon aufgrund der zentralen Lage des Golfplatzes im Grenzbereich von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sehr geeignet dafür. Dieses erfreuliche Plädoyer wurde noch von Anja Monk bekräftigt. Die in Hannover wohnende Spitzenspielerin ist zurzeit die deutsche Nummer "Zwei" hinter der Berlinerin Miriam Nagel und trainiert, wenn sie sich in Deutschland aufhält, nahezu ausschließlich beim Golfclub "Am Harrl". Sie lobte den ausgezeichneten Pflegezustand der gesamten Anlage. Im Vorjahr verbesserte sie ihre technischen Fertigkeiten allein zweieinhalb Monate lang im Staate Arizona. In dieser Woche geht sie auf der Insel Teneriffa an den Start; weitere Turniere folgen unter anderem in Spanien, Frankreich, Italien, Portugal, England und Skandinavien. Zwischendurch wird man sie dann wieder im Raum Bückeburg-Bad Eilsen antreffen.

Spitzengolferin Anja Monk.
  • Spitzengolferin Anja Monk.
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