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Aber: Menschen für die Leitung von Ortsvereinen zu finden, fällt schwer

Deutsches Rotes Kreuz glänzt mit Leistungen

Weserbergland. „Wir haben mal wieder bewiesen, wie gut unsere Jugendrotkreuzler Bescheid wissen, wenn es um Themen wie Erste Hilfe oder Rotkreuzwissen geht“, stellte Annika Prothmann für das Jugendrotkreuz des DRK-Kreisverbandes Weserbergland auf der Mitgliederversammlung in Buchhagen fest.

veröffentlicht am 13.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 17:16 Uhr

Bei den Bezirkswettbewerben erreichte die Jugendrotkreuzgruppe aus Amelgatzen zwei erste Plätze in den Stufen I und III sowie Aerzen einen dritten und Delligsen einen siebten Platz. Amelgatzen ging dann für den Kreisverband Weserbergland im Landeswettbewerb an den Start und belegte in der Stufe I einen zweiten und in der Stufe III einen dritten Platz. „Diese gute Leistung möchten wir honorieren“, sagte Prothmann und überreichte den Jugendrotkreuzlern aus Amelgatzen zwei Gutscheine.

Mit der Henry-Dunant-Medaille zeichnete der Präsident des DRK-Kreisverbandes Weserbergland, Friedrich Wilhelm Kaup, die DRK-Bereitschaft Marienau aus. Die war im September für den DRK-Landesverband bei den Bundeswettbewerben der Bereitschaften in Heidenheim an der Brenz angetreten. Michael Bretzing, Vanessa Koch, Fee Schröder, Tonja Schüler, Dominik Wessel und Kevin Heß erreichten dort den dritten Platz für den Landesverband Niedersachsen. „Das gab es schon lange nicht mehr“, stellte Kaup unter Applaus in der Versammlung fest.

Mit der Medaille für soziale Dienste wurden Gretel Weber, Anni Wollgien, Helga Meyer, Anni Schwarz, Inge Hildebrandt und Sabine Möbus durch den Präsidenten ausgezeichnet. Es sei der Dank und die Anerkennung für das persönliche Engagement im DRK. Dieses allgemein lobte auch Dr. Wolfgang Kurbjuhn in seinem Bericht über die Ortsvereine und Soziales. Mit Stolz könne das DRK auf die Vergangenheit und in die Zukunft blicken, obwohl „Menschen für die Führung von Ortsvereinen zu finden ist schwer.“ Dies bestätigte der Leiter für die Bereitschaften und die Auslandshilfe, Peter Schmalkuche. „Es wird schwieriger, ausreichend Ehrenamtliche zu begeistern.“ Das liege auch an den gestiegenen Anforderungen der Vorgaben und Gesetze. Dank sprach Schmalkuche den 260 Mitgliedern der zehn Bereitschaften für ihre Arbeit aus.gro

Der Präsident des DRK-Kreisverbandes, Friedrich Wilhelm Kaup (li.), mit den Geeherten. gro


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