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Deutscher Kinderverein fordert Konsequenzen aus Lügde

Im Missbrauchsfall Lügde meldet sich nun auch der Deutsche Kinderverein zu Wort. Der in Essen ansässige Verein beklagt das Versagen staatlicher Institutionen, die über Jahre das "unvorstellbare Leid zahlreicher Kinder ermöglicht" habe. Das "gemeinschaftliche Versagen aller beteiligten Institutionen" solle kritisch und unabhängig aufgearbeitet werden. Strukturen, die diese Katastrophe zugelassen haben, müssten so geändert werden, dass der Staat seinem Auftrag zum Kinderschutz gerecht werde. Der Deutsche Kinderverein unterstreicht die Forderung nach dem Einsatz einer unabhängigen und gemeinschaftlichen Enquete-Kommission in NRW und Niedersachsen. Die Enquete-Kommission sollte "die Geschehnisse, insbesondere das Vorgehen der Behörden in Lügde und Hameln aufarbeiten, beide Bundesländer im Blick haben" und unter Mitarbeit von unabhängigen Experten aus der Praxis des Kinderschutzes und aus der Wissenschaft erfolgen.

veröffentlicht am 17.05.2019 um 13:39 Uhr



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