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Mehr Kredite für den Mittelstand / Filiale sucht Schulpatenschaft

Deutsche Bank Hameln trotzt der weltweiten Finanzkrise

Hameln (HW). Trotz anhaltender weltweiter Wirtschafts-, Finanz- und Bankenkrise konnten die 17 Mitarbeiter der Deutschen Bank Hameln 2009 ein positives Geschäftsergebnis erwirtschaften. „Die Kunden suchten im zurückliegenden Jahr das Gespräch nach einer verlässlichen Geldanlage mehr denn je. Vor allem der Wunsch nach Transparenz, Sicherheit und Stabilität stand und steht im Vordergrund der Anlageentscheidungen.

veröffentlicht am 15.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

Hameln (HW). Trotz anhaltender weltweiter Wirtschafts-, Finanz- und Bankenkrise konnten die 17 Mitarbeiter der Deutschen Bank Hameln 2009 ein positives Geschäftsergebnis erwirtschaften. „Die Kunden suchten im zurückliegenden Jahr das Gespräch nach einer verlässlichen Geldanlage mehr denn je. Vor allem der Wunsch nach Transparenz, Sicherheit und Stabilität stand und steht im Vordergrund der Anlageentscheidungen. Mit klaren Informationen sowie verständlichen und sicheren Produkten konnten wir das Vertrauen unserer Kunden in Hameln nachhaltig stärken“, sagt Markus Eimecke, Leiter des Investment- und Finanzcenters der Deutschen Bank Hameln.

Zum Ende des Jahres 2009 betreute die Filiale in der Rattenfängerstadt rund 15 800 Privat- und Geschäftskunden. „Ein Plus von 9,5 Prozent oder etwa 1370 Kunden“, wie der für Hameln zuständige Pressesprecher Christian Hotz aus Berlin betont. So konnte das Kreditinstitut im zurückliegenden Geschäftsjahr auch die Kreditvergabe an den Mittelstand in Hameln und Umgebung erhöhen. Und zwar um zwei Millionen auf nunmehr 24 Millionen Euro. „Zudem haben wir jetzt den Mittelstandsfonds für Deutschland eingeführt. Daraus erhalten mittelständische Unternehmen Eigenkapital in Form von Genussrechten zu attraktiven Konditionen. Ein wichtiger Beitrag, die Eigenkapitalbasis des Mittelstandes zu stärken“, unterstreicht Hotz.

Auch in der Baufinanzierung konnte die Hamelner Filiale der Deutschen Bank zulegen. „Immobilienkäufer haben das günstige Zinsniveau genutzt“, begründet Eimecke und beziffert das Baufinanzierungsvolumen seines Instituts für Hameln mit 59 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 lag diese Summe bei 52 Millionen Euro.

Auch auf dem Sparsektor weiß der Filialchef über eine positive Entwicklung zu berichten: „Aktuell betreuen wir in Hameln ein Einlagenvolumen von 69 Millionen Euro. Das Depotvolumen hat sich 2009 aufgrund der Entwicklung an den Aktienmärkten und dem rückkehrenden Interesse an Wertpapiertransaktionen sogar um 21 Prozent erhöht.“ Fast jeder zweite Kunde sei heute bereit, seine Anlageentscheidungen unter Beachtung vorgegebener Renditeziele und Risikoneigung an ein professionelles Vermögensmanagement zu delegieren. „Dieser Trend wird durch die Entwicklung unseres Mandatsgeschäfts belegt, in dem wir allein in Hameln ein Neuvolumen von vier Millionen Euro erzielen konnten“, berichtet Eimecke, der auch für das laufende Jahr verstärkten Gesprächsbedarf seiner Kunden erwartet: „Deshalb haben wir die Zahl unserer selbstständigen Finanzberater um fünf erhöht. Drei arbeiten im Bereich Hameln, und zwei in Bad Pyrmont.“

Aber auch dem sozialen Engagement gilt das Interesse des Geldinstituts. „Die Übernahme von Schulpatenschaften ist Teil eines deutschlandweiten Bildungsprojekts der Deutschen Bank. Wir wollen dazu beitragen, Jugendlichen frühzeitig ein Verständnis für elementare Wirtschaftsfragen zu vermitteln und damit das Bewusstsein der Schüler für den Umgang mit Geld schärfen“, erläutert Eimecke, der in Hameln noch nach Patenschulen Ausschau hält. Neben Unterrichtsbesuchen sehen diese Schulpatenschaften auch Praktika in den Filialen vor.



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