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Zentral geführte Truppmannausbildung der Gemeindefeuerwehr Emmerthal

„Deutlich bessere und sichere Ergebnisse“

Emmerthal. Wenngleich die Zahl der ehrenamtlichen Aktiven in den Ortswehren sinkt, so ist die Freude darüber, dass junge Menschen sich auf den langen Ausbildungsweg zum ehrenamtlichen Feuerwehrmann machen, umso größer. Den Lehrgang „Truppmann- Ausbildung Teil II“ absolvierten nun 13 Teilnehmer, davon vier weibliche Nachwuchsbrandschützer.

veröffentlicht am 24.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

„Die ,Grundausbildung‘ der Freiwilligen Feuerwehr, genannt Truppmann-Ausbildung, gliedert sich in zwei Teile, Truppmann Teil 1 und Teil 2. Es wurden von 14 Kameraden als Ausbildern insgesamt 64 Unterrichtsstunden in Praxis und Theorie angeboten“, erläutete dazu der Gemeindeausbildungsleiter Ludolf von Klencke und fügte an: „Die praktische, schriftliche und mündliche Prüfung bestanden alle Lehrgangsteilnehmer problemlos.“ Um den ersten Ausbildungsteil abzuschließen, ist die Teilnahme an einem 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs Pflicht für die jungen Brandschützer. „Es können dann bereits technische Lehrgänge AGT und Sprechfunker auf Kreisebene besucht werden“, so von Klencke.

Nach der Prüfung und dem Erste-Hilfe-Kurs stand die Standortausbildung mit 80 Übungs- und Ausbildungsstunden auf dem Ausbildungsplan. Das bedeutet, dass die weitere Ausbildung in den Ortswehren weitergeführt wurde. Die Themen reichten dabei vom ABC-Gefahrguteinsatz über Lösch- und Rettungsübungen bis zu technischer Hilfeleistung, Objektkunde und dem Umgang mit Sonderfahrzeugen sowie Unfallverhütung und Rechtsgrundlagen. „Die Gemeindefeuerwehr Emmerthal organisierte zum Abschluss dieser zwei Jahre einen Fortbildungs- und Vertiefungskurs als Lehrgang Truppmann Teil 2. In diesem Rahmen wurden zentral in der Ausbildung umfangreichere Themen in insgesamt 35 Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis unterrichtet. Den Lehrgang absolvierten neun Feuerwehrleute aus Emmerthal und zwei von der Werkfeuerwehr des Kraftwerks“, hob Gemeindeausbildungsleiter von Klencke hervor. „Alle Teilnehmer bestanden problemlos die schriftliche Prüfung. Anders als bei TM 1 besteht hier nicht die Möglichkeit, ggf. schlechte schriftliche Leistungen durch gute praktische oder mündliche Noten auszubessern“, erläutert von Klencke und fuhr fort: „Der Kreisbrandmeister nahm die Prüfung mit dem Kreisausbildungsleiter ab. Er lobte den Erfolg des Lehrganges Teil 2. Die zentral durchgeführte Ausbildung führte zu insgesamt deutlich besseren und sicheren Ergebnissen, als dies ohne eine solche der Fall ist.“ Kreisausbildungsleiter Kay Leinemann und Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Brockmann wohnten der Prüfung bei und lobten die Teilnehmer. Sie riefen dazu auf, weiterhin bei der Aus- und Fortbildung am Ball zu bleiben und wünschten eine allzeit sichere Rückkehr von den Einsätzen. ubo



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