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Georg-Wilhelm-Haus / Gutachten für Georgenbrunnen

Dermatologische Ausbildung ist einer der Schwerpunkte

Bad Eilsen (sig). Dieser Standort entspricht ziemlich genau ihren Vorstellungen: Torsten und Stephanie Frank hatten schon früh ihre festen Vorsätze, in welcher Umgebung sie ihr gemeinsames Projekt starten möchten. Irgendwie sollte die Lage mit den beruflichen Aufgaben korrespondieren. Wer sich der Schönheit und dazu auch der Gesundheit verpflichtet sieht, der möchte zum Wohlfühlen auch das stilvolle Ambiente bieten. Das wurde mit dem Erwerb des Georg-Wilhelm-Hauses im Eilser Kurpark zweifellos erreicht.

veröffentlicht am 17.05.2008 um 00:00 Uhr

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Die Aussicht vom Balkon und von den zum Park hin gelegenen Räumen lässt sich schwerlich überbieten. Platz genug für alles, was mit dem geplanten "Beauty Campus" zusammengehört, bietet das historische Gebäude. Problemlos können Praxis- und Schulungsräume sowie der notwendige Verwaltungsbereich untergebracht werden. Außerdem sollen hier noch bis zu 60 Absolventen der einjährigen Ausbildung wohnen. Torsten und Stephanie Frank haben eine Schwäche für erhaltenswerte historische Bauten. Über das unter Denkmalschutz stehende Georg-Wilhelm-Haus haben sie sich gründlich informiert und auch Postkarten aus jener Zeit besorgt, in der dieses Haus zum vorzeigenswerten Gebäudeensemble des früheren Weltbades gehörte. Bei Info-Tagenüber Pfingsten machten die jungen und tatkräftigen Firmengründer deutlich, dass sie nicht nur dem Georg-Wilhelm-Haus seinen alten Glanz verleihen wollen, sondern auch dem danebenstehenden Brunnenhaus. Über die Inhaltsstoffe und möglichen Wirkungen des Georgenbrunnens haben sie ein Gutachten inAuftrag gegeben. In dem stilistisch zum Ensemble passenden Brunnenhaus könnte vielleicht wieder Heilwasser ausgegeben werden und zudem auch Kaffee oder ein anderes Getränk. Für die weitere Verwendung des leer stehenden Gebäudes gibt es mehrere Denkansätze. In jedem Fall ist neben der notwendigen Sanierung noch der Einbau einer Heizung erforderlich. Das soll 2009 geschehen. Dazu wird mit Blick auf den Kurpark wieder eine Freifläche mit Tischen und Stühlen angelegt. Vorher ist jedoch das Georg-Wilhelm-Haus an der Reihe. "Wir wollen den nicht zum Baustil passenden Eingangsbereich zurückbauen und ihn durch eine Holztür ersetzen", verriet Torsten Frank unserer Zeitung. Außen kann das Haus nur einen neuen historisch getreuen Anstrich erhalten. Sonst muss es unverändert bleiben. Auch die Doppelfenster bleiben zunächst erhalten. Umso mehr geschieht im Inneren. Dort sollen jeweils bis zu drei Zimmer zu Schulungsräumen zusammengefasst werden. Dazu kommen Praxisräume und auch ein Wellnessbereich. Die neu einzurichtenden Wohnräume im zweiten Obergeschoss und in den Seitenflügeln werden ebenfalls keine Wünsche offenlassen. "Wir sehen die dermatologische Ausbildung als einen Schwerpunkt unserer einjährigen Schulung an; sie ist nicht ohne Grund sehr wichtig und umfangreich", erklärte Stephanie Frank. Sie leitete viele Jahre bei Blindow in Bückeburg die Ausbildung der Kosmetikerinnen. Ehemann Torsten ist Diplom-Ökonom und wird sich um den Verwaltungs- und Finanzbereich kümmern.



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