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Städtepartnerschaft mit Slawno: Alle Zeichen stehen auf grün / Bürgermeister Frankenstein plant Rinteln-Besuch für Herbst

Derk Steggewentz - ein Botschafter der Freundschaft

Rinteln (ur). Alle Zeichen stehen jetzt auf grün für eine erfolgreiche Fortsetzung der Städtepartnerschaft zwischen Rinteln und Slawno, dem früheren pommerschen Schlawe. Nachdem sich bei den Bürgermeisterwahlen mit Dr. Krzysztof Frankenstein der Kandidat durchgesetzt hatte, der schon zuvor signalisiert hatte, an diesen Kontakten festhalten zu wollen, hat sich Derk Steggewentz als ehemaliger Schlawer und langjähriger Motor der Partnerschaft vor Ort davon überzeugt.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 14:39 Uhr

Auf dem Titel derörtlichen Zeitung: Derk Steggewentz als "Botsch

Mit einigem Erfolg: Obwohl er in privater Mission unterwegs war, empfing ihn die Stadtüberaus herzlich und Steggewentz beriet gut anderthalb Stunden lang mit dem Bürgermeister über die Vitalisierung und Weiterentwicklung der Kontakte. Frankenstein würdigte das Engagement Rintelns für den Erhalt historischer Bauten in Slawno wie dem alten Stadttor und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass auch Schüler- und Jugendaustausch sowie kulturelle Kontakte wiederbelebt werden: "Ich hoffe, dass ich noch im Herbst dieses Jahres meinen Antrittsbesuch bei Bürgermeister Buchholz machen kann", betonte das Stadtoberhaupt von Slawno und gab seinem Gast ein kunsthandwerkliches Relief für das Rintelner Rathaus mit auf den Heimweg, um diese Absicht zu unterstreichen - eine Geste, die von der örtlichen Tageszeitung bereits auf der Titelseite in Bild und Wort dokumentiert wurde. Mit Befriedigung registrierte Steggewentz, dass inzwischen die Ehrentafel für deutsche und polnische Kriegsopfer in der historischen Marienkirche gemeinsam mit einer Gedenkplatte für Dietrich Bonhoeffer einen würdigen Platz gefunden hat. Auch am Ortseingang weist bereits ein Schild auf die Partnerschaft mit Rinteln hin, die selbst auf einer Postkarte mit historischen Motiven gewürdigt wird: Zur Restauration dieser Bauwerke haben auch Rintelner durch Spenden beigetragen - und die Stadt hatte die Bemühungen von Slawno um EU-Mittel mit Rat und Tat begleitet. Im Stadtpark erinnert weiterhin der von Peter Lechelt in Zusammenarbeit mit reisenden Steinmetzen erstellte "Pavillon der Freundschaft" an die Städtepartnerschaft: "Leider ist die Farbe der Inschrift in der Bodenplatte etwas verwittert, aber das werden wir wohl wieder hinkriegen", freut sich Steggewentz nach Gesprächen mit den Vertretern der Partnerstadt. Immerhin eine sehr beziehungsreiche Herausforderung, ist doch dort auf Deutsch und Polnisch zu lesen: "Freundschaft ist eine Blume, die gepflegt werden muss." Die Voraussetzungen dafür scheinen jetzt wieder gegeben - und besonders freut man sich in Slawno bereits auf ein Wiedersehen und -hören mit der Feuerwehrkapelle Möllenbeck "und den netten Jugendlichen aus Rinteln".

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