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Bürgermeister Wagner: Bei der Kyffhäuser-Kameradschaft Aerzen ist der Schießsport neben dem Vereinsleben in den Vordergrund getreten

Der zweitälteste Verein Aerzens feierte 135-jähriges Bestehen

Aerzen (sbr). Die Kyffhäuser-Kameradschaft Aerzen ist mit ihrer 135-jährigen Geschichte der zweitälteste Verein Aerzens. Schon viele neue Fahnen und Wimpel anderer örtlicher Vereinigungen wurden im Beisein der Aerzener Kyffhäuserfahne, der ältesten Fahne des Fleckens, geweiht. Nun schmückte das altehrwürdige Stück Tuch Seite an Seite mit der neuen Vereinsfahne den Festsaal zur 135-Jahr-Feier der Aerzener Kameradschaft. „Unsere Fahne könnte uns sicher viel mehr aus der Vergangenheit der Kyffhäuser-Kameradschaft erzählen als das, was in Büchern zu finden ist. Sie hat beispielsweise den Krieg im Schornstein des ehemaligen Vereinslokals, das damals von der Familie Dormann betrieben wurde, nahezu unbeschadet überstanden“, führte der Vorsitzende Hans-Joachim Krakowski in seinem kurzen geschichtlichen Rückblick vor zahlreichen Gästen aus. Auch der niedersächsische Landesverbandsvorsitzende des Kyffhäuserbundes, Otto Prüßner, ließ es sich nicht nehmen, der Aerzener Kameradschaft persönlich zum Jubiläum zu gratulieren.

veröffentlicht am 29.09.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:41 Uhr

In seinem Grußwort ging er auf die ethischen und gemeinnützig-kameradschaftlichen Grundsätze der aus den 1786 gegründeten militärischen Schützenbrüderschaften entstandenen Krieger-, Veteranen- und Invalidenverbände ein, die sich am 1. Januar 1900 als Symbol der deutschen Einheit im „Kyffhäuserbund der deutschen Landesverbände“ vereinigten. „Der heutige Kyffhäuserbund bekennt sich ausdrücklich als Rechtsnachfolger beider Organisationen sowie des 1943 verbotenen „Reichskriegerbundes – Kyffhäuser“, erklärte der Landesvorsitzende zur bewegten Kyffhäuser-Geschichte.

„135 Jahre Kyffhäuser-Kameradschaft Aerzen sind 135 Jahre Miteinander in der örtlichen Gemeinschaft, aber auch 135 Jahre in der Gemeinschaft unseres Kyffhäuserbundes“, schloss Prüßner seine Ansprache.

Auch Bürgermeister Bernhard Wagner gratulierte den Kyffhäuser-Kameraden zu ihrem Geburtstag. „Es hat sich einiges getan in 135 Jahren, sowohl nach innen als auch nach außen. Schwerpunkte haben sich verschoben, und der Schießsport ist neben dem Vereinsleben in den Vordergrund getreten“, erklärte der Bürgermeister und schloss sich dem besonderen Dank des Vorsitzenden an die Abordnung der Gellerser Schützen an, bei denen die Aerzener Kyffhäuser-Kameradschaft vor wenigen Jahren in schießsportlicher Hinsicht eine neue Heimat gefunden hat.



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